Berliner Institut für Gesundheitsforschung: Abgeordnetenhaus beschließt Gesetz – weitere Stärkung für Gesundheitsstandort Berlin

Pressemitteilung vom 27.03.2015

Das Berliner Abgeordnetenhaus hat gestern das Gesetz über die Errichtung des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung (BIG) beschlossen. Damit ist der letzte notwendige Schritt auf dem Weg zur Gründung des BIG als eigenständige und rechtsfähige Einrichtung der medizinischen Spitzenforschung in Berlin gemeistert. Mit dem BIG werden die Forschungsbereiche der Charité und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) dauerhaft in einem Kooperationsmodell verknüpft.

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft: „Leitidee des BIG ist die translationale Systemmedizin. Forschungsergebnisse sollen schneller den Patienten zu Gute kommen, der Gesundheitsstandort Berlin wird weiter gestärkt und erhält international noch größere Strahlkraft. Eine besondere Schwerpunktsetzung liegt auf der Ausbildung und Förderung der Karrierewege junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.“

Die Finanzierung des BIG erfolgt durch den Bund und das Land Berlin. Bis 2018 stehen dem BIG für diesen innovativen und deutschlandweit einmaligen Ansatz über 300 Millionen Euro zur Verfügung.

Bereits jetzt fördert das BIG die ersten wissenschaftlichen Verbundprojekte zu den Themen Alzheimer-Forschung, Erbkrankheiten bei Kindern und Krebstherapie, die gemeinsam von Wissenschaftlern von Charité und MDC durchgeführt werden. Ab 2015 werden vier weitere Projekte ihre Arbeit aufnehmen.