Partielle Sonnenfinsternis-Information zu gesundheitlichen Schutzmaßnahmen zur Betrachtung der Sonnenfinsternis

Pressemitteilung vom 18.03.2015

Auch bei einer partiellen Sonnenfinsternis, wie sie sich am Freitag, den 20. März 2015, ereignen wird, ist dringend auf den Schutz der Augen zu achten. Denn die Sonnenstrahlung ist zwar nicht mehr, aber eben auch nicht weniger gefährlich. Das Betrachten der Sonnenfinsternis mit ungeschütztem Auge sowie die direkte Beobachtung mit Fernrohren und Teleskopen ohne geeignete Filteraufsätze oder Folien ist hochgefährlich und kann zu dauerhaft schweren Augenschädigungen (Netzhautschäden) führen. Auch Sonnenbrillen und selbstgebastelte „Schutzmittel“ können starke Schäden hinterlassen.

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft: „Schulen können gerne ihren Schülerinnen und Schülern ermöglichen, dieses seltene Naturschauspiel zu beobachten, sollten aber sicherstellen, dass geeignete Schutzbrillen getragen werden.“

Sollten Schülerinnen und Schüler die partielle Sonnenfinsternis mit ihren Lehrkräften beobachten wollen, sind einige gesundheitliche Hinweise zu beachten. Die Lehrkräfte führen aktiv Aufsicht, geben den Schülerinnen und Schülern Hinweise zur Benutzung des Sichtschutzes und informieren über die Gefahren.

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft weist darauf hin, dass es unbedingt erforderlich ist, nur spezielle Objektivfilter zur Sonnenbeobachtung zu verwenden. Für einen Augenlichtschutz kommen nur spezielle, für die Sonnenbeobachtung geeignete, intakte Schutzbrillen in Betracht, die gemäß den gültigen EU-Normen für den Blick in die Sonne zertifiziert und ohne (Kratz-)Schäden sind sowie die CE-Kennzeichnung tragen. Es ist ebenfalls darauf zu achten, den Einfall von seitlicher Streustrahlung zu verhindern.