Girls'-Day-Preis geht an vier Berliner Schulen

Pressemitteilung vom 09.11.2016

Zum 12. Mal wird heute der Girls´-Day-Preis verliehen. Mit dem Preis werden Schulen für ihr besonderes Engagement für die Berufsorientierung von Mädchen im Rahmen des Girls´ Day ausgezeichnet.

Vier Berliner Schulen konnten mit ihren Projekten überzeugen:

  • Die Freie Schule Anne-Sophie nahm in diesem Jahr am Projekt „The world’s largest lesson“ („die größte Schulstunde der Welt“) zum Thema Gender Equality teil.
  • An der Liebmann-Schule beschäftigen sich Förderschülerinnen durch den Girls’ Day mit ihren eigenen Stärken und Kompetenzen.
  • Für die Königin-Luise-Stiftung ist die Teilnahme am Girls´ Day ein fester Bestandteil ihres Gesamtkonzeptes für Duales Lernen, insbesondere für die Schülerinnen und Schüler des 7. und 8. Jahrganges.
  • Im Käthe-Kollwitz-Gymnasium soll durch spezifische Informationsveranstaltungen zum Thema „Mädchen und MINT“ sowie einer extra dafür eingerichteten Koordinationsstelle der Anteil der Schülerinnen im technischen Bereich erhöht werden.

Der Girls’-Day-Preis wird vom Berliner Aktionsbündnis Girls’ Day mit finanzieller Unterstützung der Handwerkskammer, der Industrie- und Handelskammer, des DGB und des UVB Berlin-Brandenburg an Berliner Schulen vergeben.

Barbara Loth, Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen und Vorsitzende des Aktionsbündnis Girls’ Day: „Berufsorientierung beginnt sehr früh im Leben. Der Girls´ Day soll dabei helfen, bestehende Geschlechtergrenzen in der Berufswahl stärker zu überwinden und Mädchen auch für eher untypische Berufe zu interessieren.“

Ulrich Wiegand, Geschäftsführer der Handwerkskammer Berlin: „Der Girls‘ Day bietet die Chance, dass Mädchen und junge Frauen verstärkt den Weg in eine betriebliche Ausbildung in Berliner Handwerksbetriebe finden können. Das Handwerk von heute arbeitet mit viel digitaler Technik, für die sie ein ‘gutes Händchen’ haben. Der Weg von der Gesellin über die Meisterin bis hin zur Existenzgründerin ist ein Karriereweg im Handwerk, die auch für Mädchen und junge Frauen interessant ist. Wir stellen seit vielen Jahren fest, dass sich immer mehr von ihnen für das Handwerk interessieren und möchten dazu beitragen, dass dieser positive Trend verfestigt wird.“

Beim Girls’ Day lernen Schülerinnen den Berufsalltag direkt in Unternehmen kennen. 2016 haben über 7.000 Schülerinnen den Girls’ Day für ein Berufsorientierungsangebot genutzt.

Das landesweite Aktionsbündnis Girls’ Day ruft schon heute zu einer Beteiligung im nächsten Jahr, am 27.04.2017 auf. Es werden dringend weitere Veranstalterinnen und Veranstalter für Angebote am Girls’ Day aber auch am Boys’ Day benötigt und gesucht. Ab Ende November können die neuen Angebote wieder auf: www.girls-day.de/Girls_Day-Radar und www.boys-day.de/Boys_Day-Radar eingestellt werden. Weitere Informationen erhalten sie unter: www.berlin.de/sen/frauen/bildung/girls-day/