Dr. Katja von der Bey erhält Berliner Frauenpreis 2013

Pressemitteilung vom 07.03.2013

Die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen Dilek Kolat verleiht am 8. März anlässlich des Empfangs zum Internationalen Frauentag den diesjährigen Berliner Frauenpreis an Dr. Katja von der Bey. Seit 1987 werden mit dieser Auszeichnung Frauen geehrt, die sich mit besonderem Engagement für Frauen und für die Gleichberechtigung der Geschlechter einsetzen. Dr. Katja von der Bey ist Geschäftsführerin der 1989 gegründeten Frauengenossenschaft „WeiberWirtschaft eG“ und engagiert sich seit vielen Jahren für die Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft.

Senatorin Kolat : „Katja von der Bey ist eine engagierte Streiterin für das Thema Chancengleichheit von Frauen in der Wirtschaft und für die wirtschaftliche Selbstständigkeit von Frauen. Sie hat die Frauengenossenschaft WeiberWirtschaft zu einem erfolgreichen und innovativen Gleichstellungsprojekt und Deutschlands größtem Gründerinnenzentrum weiterentwickelt. Dieser „Standort für Chefinnen“ ist ein unverzichtbares Navigationsinstrument für Frauen, die an einer wirtschaftlichen Selbstständigkeit interessiert sind. Katja von der Bey wird als kompetente Ansprechpartnerin für Frauen und Existenzgründerinnen in Berlin geschätzt. Sie trägt mit ihrem tatkräftigen Einsatz dazu bei, das vielfältige kreative Schaffen von unternehmerisch tätigen Frauen in das öffentliche Bewusstsein zu rücken.“

Die Verleihung des Frauenpreises findet am 08. März 2013 um 18:00 Uhr im Ludwig Erhard Haus, Fasanenstraße 85 in 10623 Berlin statt.

Zur neuen Jury zur Verleihung des Preises gehörten unter dem Vorsitz der Staatssekretärin Barbara Loth

- Professor Dr. Thea Borde, Rektorin der Alice-Salomon Hochschule Berlin
- Magdalena Kemper, ehemalige Redakteurin rbb-kulturradio
- Vera Morgenstern, ehemalige Leiterin für Frauen und Gleichstellung der Gewerkschaft ver.di und Vorstand des LandesFrauenRats Berlin
- Mira Renka, Sozialarbeiterin der Arbeiterwohlfahrt Berlin sowie
- Gabriele Kämper, Leiterin der Geschäftsstelle Gleichstellung in der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen.

Neben dem mit 3.000 Euro dotierten Preis wird die Preisträgerin erstmalig mit einer Skulptur prämiert, die von der Bühnenplastikerin Esther Janshen geschaffen wurde. Die Auster mit den Umrissen Berlins enthält eine Perle – quasi eine „Spreeperle“ – symbolisch für das herausragende frauenpolitische Engagement der Preisträgerin.