Internationale Weiterbildung

Internationale-weiterbildung-intro
Bild: iStock.com/alvarez

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales fördert internationale Weiterbildungsmaßnahmen (IWB) mit dem Ziel, arbeitslose Berlinerinnen und Berliner auf die Arbeitsaufnahme in international ausgerichteten Tätigkeitsfeldern vorzubereiten und damit ihre Chancen auf eine Integration bzw. Reintegration auf dem ersten Arbeitsmarkt zu erhöhen.

Gefördert werden insbesondere Maßnahmen in den folgenden Schwerpunktbereichen:

  • Betriebliche Außenwirtschaft
  • Internationales Marketing und Vertrieb, insbesondere Mittel- und Osteuropa-Marketing
  • Handel
  • Internationales Projektmanagement für innovative Verfahren und Produktentwicklungen
  • Internationale Tätigkeiten im kaufmännischen und Bürobereich
  • Qualifikationsentwicklung für Tätigkeiten mit internationalem Bezug im Handwerk, im verarbeitenden Gewerbe und in der Dienstleistungsbranche
  • Tourismus-, Gaststätten-, Sport- und Freizeitmanagement
  • Medien- und Kommunikationswirtschaft
  • Qualitätsmanagement
  • Informationstechnologisch-organisatorisches Wissen sowie Management-Informatik, Multimedia/Neue Technologien
  • Ökologische Technik, rationelle Energieverwendung, Biotechnologie
  • Sonstige Kommunikations- und Europakompetenzen

Die auf eine Dauer von sechs bis zwölf Monaten ausgelegten Maßnahmen berücksichtigen

  • die Vermittlung fachbezogener Inhalte in modularisierter Form,
  • zwei- bis viermonatige Auslandspraktika zur Vorbereitung auf das Tätigkeitsfeld sowie
  • die Vermittlung von interkulturellen und Sprachkenntnissen, insbesondere zur Vorbereitung von Auslandsaufenthalten.

Wer kann sich bewerben?

Eine Förderung der beruflichen Qualifizierung erfolgt für in Berlin wohnende arbeits- und erwerbslose Personen, insbesondere für am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen mit und ohne Migrationshintergrund sowie für Studienabbrecherinnen und -abbrecher. Für die Teilnahme an internationalen Weiterbildungsmaßnahmen ist die Zustimmung des jeweiligen Jobcenters bzw. der Arbeitsagentur notwendig.

Sie sind Bildungsanbieter und wollen eine Maßnahme anmelden?

Antragsberechtigt sind Träger und Einrichtungen der beruflichen Bildung, die über Erfahrungen in der Durchführung von internationalen Bildungsmaßnahmen verfügen und bereits vor Maßnahmebeginn nachweislich Kontakte zu ausländischen Bildungsdienstleistern und Unternehmen pflegen. Eine hochwertige Durchführung der Maßnahme sowie der Auslandspraktika muss sichergestellt sein.