Nach Neukölln und Reinickendorf: Mitte erlaubt Heizstrahler im Freien

Nach Neukölln und Reinickendorf: Mitte erlaubt Heizstrahler im Freien

Nach einigen anderen Berliner Bezirken erlaubt nun auch Mitte seinen Gastwirten, im Herbst und Winter Heizanlagen in Außenbereichen aufzustellen.

Ein Heizstrahler steht im Außenbereich eines Restaurants

© dpa

Bis 31. März 2021 werde der Einsatz von möglichst umweltverträglichen Wärmequellen und Heizflächenstrahlern geduldet, teilte Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel (Grüne) am Dienstag (20. Oktober 2020) mit. Das gelte jedoch nicht für gasbetriebene Heizpilze. Erlaubt wird Gastwirten demnach auch, genehmigte Flächen für die Außengastronomie ein stückweit zu befestigen und etwa Pavillons aufzustellen. Die Behörden bezeichnen das als «Einhausung».
Eigentlich gelten Außenheizanlagen, vor allem Heizpilze, als extrem schädlich für die Umwelt und sind in einigen Berliner Bezirken eigentlich verboten. Gastronomen, denen wegen der Corona-Krise vielfach das Wasser bis zum Hals steht, versprechen sich dadurch jedoch, zumindest das aktuelle Umsatzniveau auch in der kalten Jahreszeit zu halten. Gäste, die wegen Ansteckungsgefahren ungern im Lokal sitzen wollen, könnten dann draußen sitzen - so die Idee. Ob das am Ende trägt, ist offen. Gleichwohl haben unter anderem Neukölln und Reinickendorf bereits ähnliche Regelungen getroffen wie nun Mitte.
Brechts
© Anna Blancke, Tip Verlag GmbH & Co. KG

Restaurants in Berlin

Mehr als 5000 Restaurants, Cafés und Bars im Berlin.de- Restaurantführer mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 20. Oktober 2020