Berlins Gastronomie wartet sehnsüchtig auf Touristen

Berlins Gastronomie wartet sehnsüchtig auf Touristen

Am ersten Wochenende mit geöffneten Restaurants unter Corona-Bedingungen hat Berlins Gastronomie das Ausbleiben der Touristen schmerzlich gespürt.

Leere Tische  stehen in einem Biergarten vor dem Bundeskanzleramt

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Leere Tische und Bänke stehen in einem Biergarten vor dem Bundeskanzleramt.

Zwar sei am Freitag um die Mittagszeit recht gut zu tun gewesen, am Samstag sei es dann aber deutlich ruhiger zugegangen, sagte ein Kellner des Hauptstadtrestaurants Gendarmerie der Deutschen Presse-Agentur. «Ich bin froh, dass ich wieder arbeiten darf» - nach acht Wochen zu Hause.
Rund 80 Prozent der Gäste seien üblicherweise Touristen, obendrein seien noch sechs Fünf-Sterne-Hotels rund um den Gendarmenmarkt geschlossen, stellte der Mitarbeiter im Service-Bereich fest. «Deshalb müssen wir uns noch etwas gedulden.» Werktags profitiert die Einrichtung, die mit «modern interpretierter Berliner Küche» wirbt, immerhin von umliegenden Büros und Anwaltskanzleien.
An der Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg herrschte am frühen Nachmittag rege Betriebsamkeit, von der auch ein Straßencafé etwas abbekam. Dort saßen die Gäste im Freien und genossen das sonnige Wetter. Gastronomische Betriebe müssen zwischen den Gästen einen Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleisten. Daneben besteht für das Service-Personal die Pflicht, Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen.
Nach Einschätzung des Hauptgeschäftsführers des Hotel- und Gaststättenverbandes Berlin (Dehoga), Thomas Lengfelder, werden dem Tourismus der Bundeshauptstadt coronabedingt in diesem Jahr 10 bis 12,5 Millionen Übernachtungen fehlen. Noch im vergangenen Jahr sei die Rekordmarke von 34,5 Millionen Übernachtungen erreicht worden, sagte Lengfelder der dpa.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 16. Mai 2020