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"Berlin TRIFFT Argentinien": Konzert der Kammersymphonie Berlin mit Gustavo Beytelmann

01.04.2019

Die Philharmonie Berlin ludt mit der Konzertreihe „Berlin TRIFFT“ zu vier Kammerkonzerten mit Künstlern aus den Regionen Syrien, Argentinien, Anatolien und Korea ein.

In diesem Rahmen fand am 1. April 2019 anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Berlin – Buenos Aires im Kammermusiksaal der Philharmonie der Konzertabend „Berlin TRIFFT Argentinien“ mit Gustavo Beytelmann am Piano und Dirigent Jürgen Bruns statt. Es wurden Werke der Künstler Pavel Haas, Gustavo Beytelmann, Franz Schreker und Alberto Ginastera aufgeführt.

Durch das Format der Gesprächskonzerte mit anwesenden Künstlern aus den Themenregionen hat die Philharmonie Musikerinnen und Musiker und Komponistinnen und Komponisten aus Partnerländern vorgestellt, deren Lebens- und Karreriewege von historischen Prozessen und politischen Umbrüchen bestimmt waren. So wurde eine musikalische Dokumentation von Zeitgeschichte versucht darzustellen, die Möglichkeiten zum Perspektivenwechsel auf kreativem Weg bietet.

Gustavo Beytelmann emigrierte 1976 aus Argentinien, wo bis 1983 Militärdiktatur herrschte. Er war in Paris und Rom als Pianist und Komponist tätig, komponierte unter anderem auch in Deutschland und dirigierte Aufführungen seiner Werke in den USA. Beytelmanns Musik blieb trotz der Emigration stark von der argentinischen Musik geprägt und insbesondere durch den Tango beeinflusst.