Regierender Bürgermeister eröffnete das Gamefest zusammen mit dem Bürgermeister von Helsinki

12.04.2019

Baltic Game Industry 04
Bild: © Baltic Game Industry

Der Regierende Bürgermeister empfing am 12. April 2019 den Bürgermeister von Helsinki Jan Vapaavuori zu einem bilateralen Gespräch im Berliner Rathaus. Neben der Diskussion anderer Themen gab es die Gelegenheit zu einem intensiven Austausch über die Games-Branche und Chancen der internationalen Zusammenarbeit im Baltic-Game-Industry-Projekt, in dem beide Hauptstädte Partner sind. Das Treffen ist ein Höhepunkt zur Halbzeit des Interreg-Projekts, welches durch die BGZ Berliner Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit mbH geleitet wird.

Anschließend besuchten die beiden Stadtoberhäupter die gamesweekberlin und eröffneten das Gamefest. In seinem Grußwort betonte der Regierende Bürgermeister die Bedeutung der Games-Branche als Wirtschaftsfaktor für Berlin, welche als Bestandteil der Kreativwirtschaft viel zu Innovation und zur Dynamik des Standortes beiträgt. Berlin habe als deutschlandweit führender Standort ein großes Interesse, auch weiterhin möglichst gute Rahmenbedingungen für die Games-Branche zu schaffen. Insofern unterstütze die Stadt Initiativen zur Gründung eines Game-Hubs, an dessen Konzeption das BGI-Projekt zusammen mit Stakeholdern und Unternehmen aus der Branche seit einem Jahr arbeitet.

Ein erfolgreiches Beispiel eines solchen Game-Hubs ist die Games Factory Helsinki, die mit einem Stand auf dem Gamefest vertreten war. Bei ihrem anschließenden Rundgang besichtigten der Regierende Bürgermeister und sein Gast unter anderem Stände von Gamedesign-Studenten, Berliner Start-Ups und spielten begeistert zusammen den Retro-Klassiker „Pong“.

Berlin war eine Woche lang im Gamesfieber und die gamesweekberlin machte deutlich, dass in der Branche entwickelte Produkte nicht selten mehr als reinen Zeitvertreib bieten: Computer- und Videospiele haben zahlreiche pädagogische Anwendungsmöglichkeiten oder können zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden. Damit ergeben sich auch spannende Potenziale für die Vernetzung mit der Berliner Wissenschafts- und Forschungslandschaft. Auch in der Entwicklung von Spielen zur therapeutischen Anwendung liegt ein Fokus des BGI-Projekts.