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50 Jahre Viermächte-Abkommen über Berlin am 3. September 2021

Das am 3. September 1971 geschlossene Viermächteabkommen schrieb grundlegende Regelungen in Bezug auf die Berlin-Politik fest. Die USA, Großbritannien, Frankreich und Sowjetunion behielten sich weiterhin die gemeinsame Verantwortung über Berlin als Sonderstatus vor. Die Sowjetunion verpflichtete sich dazu, den Reiseverkehr zwischen Westberlin und BRD nicht mehr zu behindern. Darüber hinaus sollten die Reisemöglichkeiten zwischen West- und Ostberlin verbessert werden, damit der gegenseitige Kontakt der Familien nicht abbrach. Dies wurde durch das wenig später unterzeichnete Transitabkommen vereinbart. Im Viermächteabkommen akzeptierte die Sowjetunion erstmals die rechtliche Zugehörigkeit Westberlins zum Staatsgebiet der BRD.

Die Unterzeichnung jährt sich in diesem Jahr zum 50. Mal. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hat entschieden, das Jubiläum mit einer Veranstaltung am historischen Ort des damaligen Geschehens im Plenarsaal des Kammergerichts besonders zu würdigen. Das Kammergericht war ehemals der Sitz des Alliierten Kontrollrats und im Plenarsaal wurde 1971 auch das Viermächte-Abkommen durch die Botschafter der vier Alliierten unterzeichnet.

Herr Sebastian Groth, Leiter des Planungsstabs im Auswärtigen Amt, wird einen Festvortag halten. Darüber hinaus diskutieren die Professoren Claudia Weber, Europa-Universität Viadrina und Domink Geppert, Universität Potsdam, mit Studierenden zum Thema „Schaubühne des Kalten Krieges. Berlin und das Viermächte-Abkommen von 1971“. Die Diskussion wird moderiert von Nana Brink.

Ferner wird ein extra produzierter kurzer Dokumentarfilm Wandel durch Annäherung – 50 Jahre Viermächte-Abkommen“ von Georg Berger/Autor und Regie und Hans-Jürgen Büsch/Produzent gezeigt.

Die Veranstaltung wird live am 3. September 2021, 15:30 Uhr, gestreamt unter www.youtube.com/regberlin.

Aufzeichnung des Live-Streams zum Festakt im Berliner Kammergericht.

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