Senat auf Bezirksbesuch in Charlottenburg-Wilmersdorf

Meldung vom 25.08.2020

Der Berliner Senat hat heute im Rathaus Charlottenburg getagt.Nach der regulären Senatssitzung stand ein Gespräch über Konzepte und Problemlagen des Bezirks mit Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann und dem gesamten Bezirksamt auf dem Programm. Danach trug sich der Senat in das Goldene Buch des Bezirks ein. Im Anschluss daran gaben der Regierende Bürgermeister Michael Müller und Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann Statements ab.

Später starteten die Senatorinnen und Senatoren auf eine Tour durch den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Mit dabei Bezirksbürgermeister und Stadträte. Auf dem Programm standen unter anderem:

  • Ein Besuch der Heinrich-Schultz-Bibliothek im Rathausgebäude. Hier wurde die bezirkliche Infrastruktur des Bibliothekswesens vorgestellt.
  • Ein Rundgang in Alt-Lietzow beim Projekt „Spreequelle inklusiv“. Hier hat sich die Landesregierung über die Zielsetzung und erste Veröffentlichung des Projekts Wohnungsbau und des sozial-inklusiven Quartiers (betreutes Wohnen, Werkswohnungen, soziale Einrichtungen, Einzelhandel und Büro) informieren lassen.
  • Ein Besuch des Charlottenburger Innovations-Centrum CHIC, einem Beispiel für vielfältig innovative Ausgründungen, die sich auf Gründungen im Umfeld wissensbasierter Innovationen spezialisiert haben. Eine der wichtigsten Besonderheiten ist die Nähe zwischen der Technischen Universität (TU) mit ihrem Fokus auf technologischen Innovationen und der UdK, die u.a. für die etablierte Kunst- und Kreativwirtschaft steht.
  • Nach der Begrüßung fand ein Gespräch zwischen der Firmenleitung des Startups Betterguards mit Müller, Naumann, der Wirtschaftssenatorin Ramona Pop und Roland Sillmann, dem Leiter des CHIC, statt. Die übrigen Teilnehmenden erhielten eine Präsentation im Innenhof des Innovations-Centrums, wo sich neben Betterguards auch die Firma R3 Communications vorstellte.
  • Ein Besuch des Ortsteils Charlottenburg Nord. Hier fand ein Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern der Kirchengemeinden der evangelischen Gedenkkirche Plötzensee und der katholischen Gedenkkirche Maria Regina Martyrum zum Pfad der Erinnerung im Mittelpunkt.

Zum Abschluss wurden in der Paul-Hertz-Siedlung die Umbaupläne im Rahmen des Stadtumbaus West erörtert.