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Berlin feiert 25 Jahre gemeinsames Abgeordnetenhaus

Meldung vom 11.01.2016

11. Januar 2016/PIA, dpa
Es war das erste Gesamtberliner Parlament nach vier Jahrzehnten: Vor 25 Jahren tagte erstmals nach der Wiedervereinigung das Berliner Abgeordnetenhaus. Das Jubiläum feierte das Land am Montag mit einer Feierstunde an geschichtsträchtigem Ort. Parlamentspräsident Ralf Wieland sprach in der Nikolaikirche von einer historischen Stunde für den Berliner Parlamentarismus. So kurz nach der Wiedervereinigung habe man auch Mauern in den Köpfen der Menschen niederreißen müssen.
In der Nikolaikirche hatte sich das Gesamtberliner Abgeordnetenhaus mit 241 Abgeordneten am 11. Januar 1991 auch konstituiert. Damit sei die Einheit der Hauptstadt auch formal vollzogen worden, erklärte Regierungschef Michael Müller: „Ein Vierteljahrhundert danach können wir selbstbewusst Bilanz ziehen. Es ist Enormes geleistet worden, nicht nur in Hinblick auf die innere Einheit, sondern auch für die Weiterentwicklung der Stadt. Ich darf mich bei den Berlinerinnen und Berlinern, aber auch bei der Politik und der Verwaltung für das große Engagement in dieser Generationenaufgabe bedanken. Das Ergebnis zeigt uns, dass wir große Aufgaben gemeinsam und solidarisch meistern können. Das gilt auch für die Herausforderungen der Gegenwart.“
Bundestagspräsident Norbert Lammert zitierte in seiner Festrede auch den Rockmusiker David Bowie, der am Sonntag überraschend an Krebs gestorben war: „In dieser Stadt kann man sich leicht verlieren, aber sich auch selbst finden“, habe Bowie über Berlin gesagt, wo er Mitte der 1970er Jahre eine seiner kreativsten Zeiten verbrachte.

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