Berliner Wissenschaftspreis an Informatiker und Psychologin

PIA/dpa, 20.01.2015

Eine Schnittstelle zwischen Computer und Gehirn sowie Persönlichkeitsentwicklung im Erwachsenenalter – für ihre Forschung auf diesen Gebieten haben der Informatiker Klaus-Robert Müller und die Psychologin Jule Specht den Berliner Wissenschaftspreis und die entsprechende Nachwuchsauszeichnung erhalten. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller, der den Wissenschaftspreis am Abend im Festsaal des Berliner Rathauses übergab: „Die beiden diesjährigen Preisträger sind herausragende Repräsentanten der Innovationsmetropole Berlin.“ Den Nachwuchspreis überreichte Bildungssenatorin Sandra Scheeres. Die Preisträger 2014:

  • Klaus-Robert Müller arbeitet am Institut für Softwaretechnik und Theoretische Informatik der Technischen Universität Berlin und ist seit 1994 in Berlin tätig. Er hat wichtige Beiträge zum Bereich Maschinelles Lernen geleistet und mit der Computer-Gehirn-Schnittstelle BCI (Brain-Computer-Interface) eine Brücke zur Neurotechnologie geschlagen.
  • Jule Specht ist Juniorprofessorin an der Freien Universität Berlin und forscht über die Entwicklung der Persönlichkeit in der gesamten Lebensspanne – sie macht ihr Wissen in Büchern, Kolumnen und einem Blog („Jule schreibt“) auch über die Grenzen der Fachwelt hinaus einem breiteren Publikum zugänglich.

Der Wissenschaftspreis wird seit 2008 verliehen und ist mit 40.000 Euro dotiert, die an die Institution gehen, an der der bzw. die Ausgezeichnete tätig ist. Der Nachwuchspreis ist mit 10.000 Euro dotiert, die die jeweiligen Preisträger persönlich bekommen.

Links:

Verleihung Wissenschaftspreis 2014
Bild: Landesarchiv

Berliner Wissenschaftspreis im Festsaal des Roten Rathauses: Der Regierende Bürgermeister Michael Müller spricht.

Verleihung Wissenschaftspreis 2014
Bild: Landesarchiv

Träger des Berliner Wissenschaftspreises 2014: der Informatiker Prof. Dr. Klaus-Robert Müller.

Verleihung Wissenschaftspreis 2014
Bild: Landesarchiv

Träger des Nachwuchspreises 2014: die Psychologin Prof. Dr. Jule Specht.