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Wowereit überreichte den Verdienstordens des Landes Berlin an Udo Lindenberg

PIA, 05.11.2014

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, überreichte dem Musiker Udo Lindenberg am 5. November 2014 im Säulensaal des Berliner Rathauses den Verdienstorden des Landes Berlin. Die Übergabe des Ordens an Lindenberg im Zuge der Verleihung am Verfassungstag des Landes Berlin, dem 1. Oktober 2014, war aus Termingründen nicht möglich.

Der Regierende Bürgermeister würdigte Lindenberg in seiner Rede u.a. mit folgenden Worten: „Er hat immer daran geglaubt, dass die Mauer überwindbar ist. Er hat dafür gesungen und geworben. Mit Hut, Sonnenbrille und: seiner unverwechselbaren Stimme. Für ihn gibt es nur eine Welt. Mauern, welcher Art auch immer, haben im panischen Universum nichts zu suchen. ‚Hinter’m Horizont geht’s weiter‘.“

Udo Lindenberg sei „ein Überwinder der Mauer“, der sein Publikum im Osten wie im Westen gehabt habe, sagte Wowereit weiter: „Ein Auftritt in der DDR wurde ihm erst nach langem Warten 1983 gewährt. Die treuesten Fans mussten draußen bleiben. Das Publikum im Palast der Republik bestand aus handverlesenen FDJ-Mitgliedern. Und denen rief er zu: ‚Weg mit allem Raketenschrott – in der Bundesrepublik und in der DDR‘. Letzteres nahm ihm die SED-Führung übel. So platzte sein Traum von der Tour durch die DDR. Der ‚Sonderzug nach Pankow‘ durfte nicht fahren. Erst nach dem Fall der Mauer konnte Udo Lindenberg für seine Fans in Ost-Berlin spielen.“

Zu Berlin habe Lindenberg nach den Worten Wowereits „immer eine besondere Beziehung“ gehabt: „Seit 25 Jahren ist die Berliner Mauer Geschichte. Aber: Es gibt auch heute noch Mauern, die wir nicht akzeptieren dürfen: Mauern in den Köpfen. Udo Lindenberg kämpft gegen Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Homophobie, vor allem aber für eine bunte Republik, in der alle gleichberechtigt zusammen leben, unabhängig von ihrer Herkunft, Religion, Hautfarbe, Sprache oder Lebensweise. Für sein Engagement wollen wir Udo Lindenberg ehren.“

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