Gedenken an die Novemberpogrome 1938 und den Mauerfall von 1989

PIA, 09.11.2013

Am 9. November 2013 gedachte Berlin des 75. Jahrestages der Novemberpogrome und des Mauerfalls im Jahre 1989. Am Morgen wurde an der Gedenkstätte Berliner Mauer an die Nacht des 9. November 1989 erinnert, aber auch an die Opfer der Mauer, die 28 Jahre die Stadt zerschnitt.

Am Nachmittag gedachten Tausende von Berlinerinnen und Berliner auf einem Gedenkweg an die antisemitischen Ausschreitungen von 1938, ebenso wie die Jüdische Gemeinde in ihrer Veranstaltung am Abend, auf der Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit eine Ansprache.

Bildimpressionen zum 75. Jahrestag der Novemberpogrome

Schweigemarsch zum 75. Jahrestag der Novemberpogrome
Bild: Landesarchiv

Schweigemarsch der Bürgerinnen und Bürger, dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit, dem katholischen Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki und dem Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz Dr. Markus Dröge

Schweigemarsch zum 75. Jahrestag der Novemberpogrome
Bild: Landesarchiv

Der Gedenkweg führte am Lustgarten vorbei über den Bebelplatz zum Gelände der zerstörten Synagoge Johannisstraße an der Oranienburger Straße

Bildimpressionen zum 24. Jahrestag des Mauerfalls

Gedenktag Berliner Mauer
Bild: Landesarchiv

Gedenken an die Toten der Berliner Mauer: Die Kerzen wurden entzündet und in die Sandbehälter gesteckt.

Gedenktag Berliner Mauer
Bild: Landesarchiv

Rosen zur Erinnerung: Gedenken an die Opfer von Mauer und Stacheldraht.