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Berlinale: Die Freiheit der Kunst gilt gerade auch für den Film

Pressemitteilung vom 23.01.2015

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hat zu kritischen Äußerungen im Vorfeld der Berlinale Stellung genommen:

„Die Freiheit der Kunst gilt gerade auch für den Film. Ganz abgesehen von offensichtlichen Missverständnissen zum Berlinale-Programm gehört es eben genau zur Freiheit der Kunst, dass jeder und jede das Recht hat, Film zu sehen – ob im Kino oder auf Filmfestivals. Ich finde es richtig und wichtig, dass die Berliner Filmfestspiele Werke zeigen, die sich kritisch mit der Lebenswirklichkeit von Menschen auseinandersetzen. Filme thematisieren oft auch gesellschaftliche Missverhältnisse wie Verfolgung und Unterdrückung. Dies ist ein wichtiges demokratisches und kulturelles Recht von Filmschaffenden. Dass das nicht immer jedem gefällt, das ist der Preis der Freiheit. Politische Einmischungen halte ich für unangebracht.“