Bericht über den Finanzplan zur Austragung der Fußball-Europameisterschaft 2024 in Berlin beschlossen

Pressemitteilung vom 21.07.2020

Aus der Sitzung des Senats am 21. Juli 2020:

Der Senat hat heute den von Innen- und Sportsenator Andreas Geisel vorgelegten Bericht an den Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses über den Finanzplan für den Austragungsort Berlin im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft 2024 beschlossen.

Der Bericht beinhaltet einen Überblick über die zu erwartenden Kosten für die umfangreichen Maßnahmen und Leistungen ab 2022, zu denen sich das Land Berlin als Gastgeberstadt für die UEFA Fußball-Europameisterschaft 2024 (UEFA EURO 2024) mit dem DFB vertraglich verpflichtet hat. Außerdem übernimmt das Land Berlin die Veranstalterrolle für das Host City Programm mit einer Fan-Zone und Public Viewing außerhalb des Olympiastadions. Insgesamt hat der Senat Mittel in Höhe von 47,1 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Hiervon werden 24,9 Mio. Euro im Olympiastadion Berlin und im Olympiapark Berlin für sportanlagenbezogene Maßnahmen und nachhaltige Investitionen verwendet.

Die Sportmetropole Berlin will sich nach der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006,
der FIFA Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 sowie dem Finale der UEFA
Champions League 2015 erneut als europäische und weltoffene Metropole präsentieren. Durch die zahlreichen zu erwartenden Besucherinnen und Besuchern werden wie bei anderen Sportgroßveranstaltungen auch wirtschaftliche Mehreinnahmen für Berlins Tourismus-, Hotel- und Gastronomiewirtschaft erwartet.

Sportsenator Andreas Geisel zeigt sich zuversichtlich: „Die Sportmetropole Berlin will nach der Corona-Krise an ihre bisherigen Erfolge anknüpfen. Um den Zeitplan halten zu können, müssen wir heute schon alle organisatorischen und finanziellen Absicherungen treffen, auch wenn wir in Berlin derzeit drängendere Probleme auf der Tagesordnung haben.“

Die UEFA EURO 2024 soll vom 14. Juni bis 14. Juli 2024 stattfinden. Berlin ist mit dem Olympiastadion Austragungsort für mindestens sechs Spiele.