Senat beschließt Gesetzentwurf für die Kooperationsplattform der Berlin University Alliance

Pressemitteilung vom 21.07.2020

Aus der Sitzung des Senats am 21. Juli 2020:

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage des Regierenden Bürgermeisters und Senators für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller, den Entwurf für das Gesetz zur Errichtung einer Kooperationsplattform der Berlin University Alliance (BUA) als Körperschaft öffentlichen Rechts beschlossen. Der Gesetzentwurf wird nun dem Abgeordnetenhaus vorgelegt.

Die Berlin University Alliance ist der Exzellenzverbund der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin und der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der im Februar 2018 gegründet wurde. Seit November 2019 wird die Berlin University Alliance im Rahmen der Exzellenzstrategie vom Bund und dem Land Berlin gefördert. Für die Umsetzung gemeinsamer Aktivitäten haben die drei Universitäten und die Universitätsmedizin eine gemeinsame Geschäftsstellenstruktur als Kooperationsplattform vorgesehen. Diese soll als Körperschaft des öffentlichen Rechts eingerichtet werden.

Die Kooperationsplattform soll die BUA-Partnerinnen als zentrale Verwaltungseinheit in der Umsetzung der Verbundziele unterstützen und wissenschaftliche Kooperationen zwischen den Partnerinnen und anderen Akteuren erleichtern. Sie fördert die wissenschaftliche Zusammenarbeit am Standort Berlin, unterstützt die BUA bei der Umsetzung ihrer gemeinsamen Forschung und bei der Bereitstellung, dem Betrieb und der Nutzung von Forschungsinfrastrukturen, weiteren Dienstleistungen sowie gemeinsamen Querschnittsaufgaben insbesondere im Bereich der Diversität und Gleichstellung. Die Öffentlichkeitsarbeit der BUA soll über die Plattform betrieben werden.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin und Senator für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller: „Wir haben in Berlin drei super Universitäten und eine herausragende Universitätsmedizin. Mit der Kooperationsplattform erhält ihr gemeinsamer Exzellenzverbund nun ein Werkzeug, das die häuserübergreifende Zusammenarbeit erleichtert. Synergien und Potenziale können so zukunftsweisend und nachhaltig genutzt werden. Unser Weg der Kooperation stärkt Berlin als internationalen Spitzenstandort für Wissenschaft und Forschung.“

Der Gesetzentwurf sieht die Partnerinstitutionen als Mitglieder der Kooperationsplattform vor. Die Organe der Plattform sind der Vorstand, mit den Präsident/innen bzw. dem Vorstandsvorsitzenden der Einrichtungen als Mitglieder, und der Wissenschaftliche Rat, darunter als Mitglieder je ein/e Dekan/in, je ein/e Vertreter/in des Akademischen Senats bzw. Fakultätsrats der Partnerinnen und je ein/e Wissenschaftler/in sowie je ein/e Nachwuchswissenschaftler/in, des Weiteren ein/e gemeinsame/r Vertreter/in aus jeder der Hochschulgruppen gemäß des Berliner Hochschulgesetzes und ein/e gemeinsame Vertreter/in der Frauenbeauftragten sowie der Schwerbehindertenvertretungen der Partnerinnen.