Einfachere Regeln – Comeback für Landesbürgschaft

Pressemitteilung vom 07.07.2020

Aus der Sitzung des Senats am 7. Juli 2020:

Der Senat hat heute auf Vorlage der Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop, und des Senators für Finanzen, Dr. Matthias Kollatz, die nach Struktur und Inhalten neugestalteten Richtlinien für die Übernahme von Bürgschaften zur Förderung der Berliner Wirtschaft beschlossen.

Die neuen Landesbürgschaftsrichtlinien sind im Vergleich zu den vorherigen schlanker und serviceorientierter. Sie bieten den Berliner Unternehmen einen besseren Zugang durch vereinfachte Prozesse. Das Bürgschaftsinstrumentarium hat für den Standort Berlin eine hohe wirtschaftspolitische Bedeutung u. a. in Bezug auf Investitionsvorhaben, das Wachstum sowie zeitlich begrenzte Bereitstellung von Mitteln zur Finanzierung laufender unternehmerischer Geschäftstätigkeit.

Die Bürgschaft wird dort eingesetzt, wo ein tragfähiges Unternehmenskonzept vorliegt, die Personen der Geschäftsleitung über ausreichende fachliche und kaufmännische Erfahrungen verfügen und fähig sind, das zu fördernde Unternehmen erfolgreich zu führen und bankmäßige Sicherheiten fehlen. Sie stellt ein den Haushalt schonendes, marktnahes und effizientes Instrument zur Förderung der gewerblichen Wirtschaft dar und soll als ein gängiges Mittel für die Finanzierung des Mittelstandes in Berlin zukunftsfähig sein und die Finanzierungsbasis von morgen sichern.