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Müller und LSVD hissen Regenbogenflagge vor dem Roten Rathaus

Pressemitteilung vom 01.07.2020

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hat am Mittwoch, den 1. Juli 2020, anlässlich der „Pride Week“ im Vorfeld des Christopher Street Days (CSD) zusammen mit dem Geschäftsführer des Berliner Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD), Jörg Steinert, und dem Vorstand der Berliner Verkehrsbetriebe, Dirk Schulte, die Regenbogenflagge vor dem Roten Rathaus gehisst.

Müller: „Der Lesben- und Schwulenverband setzt sich unermüdlich für die Rechte von LSBTI, für Gleichstellung in allen Lebensbereichen und gegen Diskriminierung, Homo- und Transphobie und für Respekt und Vielfalt ein. Damit nimmt der 1990 entstandene Verband eine wichtige zivilgesellschaftliche Aufgabe wahr. Im Namen des Senats gratuliere ich allen, die sich im LSVD engagiert haben und nach wie vor engagieren, herzlich zum 30-jährigen Jubiläum. Die Stadtgesellschaft freut sich auf viele weitere Jahre erfolgreichen Engagements des LSVD.“

Der Regierende Bürgermeister weiter: „Die Corona-Pandemie hat vieles verändert: Der offizielle Berliner CSD findet in 2020 nur online statt, andere Veranstaltungen wie das Lesbisch-Schwule Stadtfest sind abgesagt. Obwohl wir in diesem Jahr den großen CSD nicht wie gewohnt auf den Straßen feiern können, die Botschaft bleibt doch die gleiche: Diversität, Offenheit und Gleichberechtigung gehören untrennbar zu Berlin. Die Stadt der Freiheit ist die Metropole der Vielfalt.“

Der Lesben- und Schwulenverband Deutschland ist 1990 aus der ostdeutschen Bürgerrechtsbewegung hervorgegangen. Auf Initiative des Verbands werden in Berlin die Rathäuser mit der Regenbogenfahne beflaggt. Vor dem Roten Rathaus wurde sie zum ersten Mal in 2001 gehisst. Wegen der Bauarbeiten vor dem Rathausgebäude fand die Veranstaltung bis 2018 am U-Bahnhof Nollendorfplatz statt. Als erste Berliner Rathäuser wurden 1996 die Verwaltungssitze von Schöneberg, Tiergarten und Kreuzberg beflaggt. Inzwischen beteiligen sich daran alle Bezirke Berlins und das Abgeordnetenhaus von Berlin.