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Machbarkeitsstudie beauftragt: Pilotprojekt zur Autobahnüberdeckelung an der A 100

Pressemitteilung vom 23.06.2020

Aus der Sitzung des Senats am 23. Juni 2020:

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, einen Bericht an das Abgeordnetenhaus zur Mehrfachnutzung von Infrastrukturflächen beschlossen.

Das Abgeordnetenhaus hatte den Senat im Juni 2019 aufgefordert zu untersuchen, welche Verkehrsinfrastrukturflächen an Berliner Autobahn- oder Schienenabschnitten in Troglage sich für eine Überdeckelung eignen.

Im Umwelt- und Verkehrsausschuss wurde eine Machbarkeitsstudie für einen Pilotbereich empfohlen. Aus stadtplanerischer Sicht gilt der Bereich der A 100 zwischen Knobelsdorffbrücke und Kaiserdammbrücke für ein derartiges Pilotprojekt als geeigneter Untersuchungsgegenstand. Ende 2019 konnte ein Projektvertrag für die Erarbeitung der technischen Machbarkeitsstudie mit der DEGES GmbH abgeschlossen werden.

Mit der Machbarkeitsstudie sollen neben der technischen Umsetzbarkeit und der Verkehrsführung während der Bauzeit auch die Kosten und die nötigen Abstimmungen mit Eigentümern und Baulastträgern, wie dem Bund oder der Deutsche Bahn AG, untersucht werden. Außerdem werden die Anforderungen an den Lärm- und den Brandschutz erarbeitet. Im Rahmen der Machbarkeitsuntersuchung werden umfangreiche Vermessungsleistungen und Baugrunduntersuchungen benötigt, für deren Beauftragungen bereits Vorverhandlungen geführt werden.

Erste Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sind frühestens Ende 2020 zu erwarten. Über die Ergebnisse ist dem Abgeordnetenhaus weiterhin halbjährlich zu berichten.