Beteiligung am European Social Innovation and Impact Fonds durch die Investitionsbank Berlin

Pressemitteilung vom 19.05.2020

Aus der Sitzung des Senats am 19. Mai 2020:

Der Senat hat heute auf Vorlage der Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop, die Beauftragung der Investitionsbank Berlin (IBB) beschlossen, eine Beteiligung am „European Social Innovation and Impact Fonds“ (ESIIF) einzugehen. Das Volumen beträgt bis zu 1 Mio. €.

Senatorin Pop: „Wir erleichtern Sozialunternehmen den Zugang zu Finanzierung und Förderung. Die Unternehmen der ‚Sozialen Ökonomie‘ gewinnen in Berlin immer mehr an Bedeutung. Neben den für Berlin wichtigen volkswirtschaftlichen Effekten leisten Social Entrepreneurs mit ihren innovativen Ansätzen einen bedeutenden Beitrag in den Bereichen sozialer Zusammenhalt, Bildung, Umwelt oder Nachhaltigkeit.“

Gefördert werden sollen frühphasige Sozialunternehmen (gem. EU-Definition) mit Sitz in Deutschland, Österreich oder sonstigen Staaten der Europäischen Union (mind. 50 Prozent in Deutschland). Der Berlin-Bezug ist vor allem durch das Fondsmanagement gegeben, das in Berlin angesiedelt ist. Es wird ferner erwartet, dass Berliner Firmen im Portfolio vertreten sein werden, da der hiesige Social-Entrepreneur-Sektor vergleichsweise weit entwickelt ist.

Finanzierungen erfolgen ausschließlich als Mezzanine-Kapital mit obligatorischer Kofinanzierung durch „Direktinvestoren“ (Matching-Fonds-Prinzip). Zur Risikoabsicherung steht eine Garantie des European Investment Fund (EIF) aus der „European Commission’ s Program for Employment and Social Innovation Guarantee “ (EaSI) zur Verfügung, aus der Ausfälle bis max. 3,2 Mio. € bei einem Fondsvolumen von 20 Mio. € (16 Prozent) erstattet werden.