Berlin gedenkt der Luftbrücke

Pressemitteilung vom 11.05.2020

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Im Juni 1948 antworteten die Westmächte mit der Luftbrücke auf die Blockade der drei westlichen Sektoren Berlins. In den folgenden Monaten brachten amerikanische und britische Maschinen auf mehreren hunderttausend Flügen Millionen Tonnen Lebensmittel und alles Lebensnotwendige nach West-Berlin. Erst am 12. Mai 1949 wurde die Blockade durch die sowjetischen Verantwortlichen aufgehoben.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller: „Berlin wird niemals vergessen, wie seine Freiheit rund um die Uhr gesichert wurde. Mit unermüdlichem Einsatz haben sich die westalliierten Truppen um die Menschen im freien Berlin gekümmert, und dies erst wenige Jahre nach dem Krieg. Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut – sagte Perikles. Wir sollten uns heute mehr denn je daran erinnern.“

Dank der Luftbrücke konnte Berlin damals als Insel der Freiheit und Demokratie überleben. Seitdem verbinden die Berlinerinnen und Berliner mit der Luftbrücke tiefe Dankbarkeit und Freundschaft mit denjenigen Nationen und Menschen, die sich damals mit großem Mut für die Stadt einsetzten.

Müller hält am Dienstag, 12. Mai 2020, um 11.30 Uhr ein Grußwort im Rahmen der Kranzniederlegung zum 71. Jahrestag der Beendigung der Blockade (Wort-Bild-Termin; Luftbrückendenkmal, Platz der Luftbrücke, 10963 Berlin).