Fondsmanagement des „EU Malaria Fund Berlin“ durch die Investitionsbank Berlin

Pressemitteilung vom 07.04.2020

Aus der Sitzung des Senats am 7. April 2020:

Der Senat hat heute auf Vorlage der Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop, die Beauftragung der Investitionsbank Berlin (IBB) mit dem Fondsmanagement des „EU Malaria Fund Berlin“ (EUMF – folgend: Malaria-Fonds) beschlossen.

Dem Malaria-Fonds liegt im Kern die Finanzierung von Pharmaunternehmen mit Forschungs- und Entwicklungsprojekten auf den Gebieten der Malaria-Diagnose, -vorsorge und -behandlung zugrunde. Ziel des Fonds ist es, mithilfe von entsprechenden Finanzierungen die Pharmabranche im Hinblick auf das Forschungssegment Malaria zu sensibilisieren und wirksame Medikamente zur Verhinderung sowie Bekämpfung von Malariaerkrankungen zu entwickeln. Das Fondsmanagement wird durch die neu gegründete Managementgesellschaft, die EMM EU Malaria Funds Managementgesellschaft mbH (EMM), als Teil der IBB-Gruppe übernommen. An der Fondskapitalisierung ist – neben weiteren öffentlichen und privaten Investoren bzw. Sponsoren – die EU-Kommission mit einem Investitionsvolumen von bis zu 81 Mio. Euro beteiligt. Das Zielvolumen des Malaria-Fonds ist auf einen Betrag von rd. 280 Mio. Euro angesetzt.

In diesem Zusammenhang ist seitens der Fondsgesellschaft die Überprüfung sowie wissenschaftliche Begleitung des Malaria-Fonds im Rahmen einer spezifischen Studie durch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) vorgesehen (sog. Fonds-Evaluierung).