Coronavirus in Berlin

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Einrichtungen der Behindertenhilfe, lnklusionsbetriebe und Sozialunternehmen erhalten ab Anfang nächsten Jahres Mittel aus dem Corona-Teilhabe-Fonds

Pressemitteilung vom 22.12.2020

Aus der Sitzung des Senats am 22. Dezember 2020:

Einrichtungen der Behindertenhilfe, Inklusionsbetriebe, Sozialkaufhäuser und sonstige Sozialunternehmen erhalten ab 1. Januar 2021 Mittel aus dem Corona-Teilhabe-Fonds. Damit sollen Einrichtungen, denen aufgrund der COVID-19-Pandemie Schaden entstanden ist, unterstützt werden. Dafür hat der Berliner Senat in seiner heutigen Sitzung einer Verwaltungsvereinbarung zur Gewährung von Zuschüssen des Bundes an Einrichtungen der Behindertenhilfe zwischen dem Bund und dem Land Berlin zugestimmt. In der Folge gewährt der Bund dem Land Berlin 4,63 Millionen Euro. Grundlage für die Bewilligung dieser Mittel ist die Richtlinie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales über die Gewährung von Billigkeitsleistungen an Einrichtungen der Behindertenhilfe, Inklusionsbetriebe, Sozialkaufhäuser und Sozialunternehmen zum Ausgleich von Schäden infolge der Corona-Pandemie vom 25. November 2020.

Anträge hierzu nimmt das Landesamt für Gesundheit und Soziales – Integrationsamt – ab 1. Januar 2021 entgegen. Antragsberechtigt sind
  • Inklusionsunternehmen im Sinne des § 215 SGB IX,
  • Einrichtungen der Behindertenhilfe,
  • Sozialkaufhäuser und
  • gemeinnützige Sozialunternehmen,
    bei denen die fortlaufenden Einnahmen nicht ausreichen, um die betrieblichen Fixkosten in den Monaten September 2020 bis März 2021 zu decken.

Die Förderung umfasst in der Regel 90 Prozent der Differenz aus den förderfähigen betrieblichen Fixkosten und den voraussichtlichen Einnahmen im gleichen Zeitraum. Die Bearbeitung der Anträge erfolgt nach Antragseingang.

Entsprechende Anträge, die Kontaktdaten sowie die Beantwortung der damit verbundenen wichtigsten Fragen stehen auf der Internetseite des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) zur Verfügung. Fragen zu den Mitteln aus dem Corona-Teilhabe-Fonds werden unter der Service-Hotline 030 90229-3390 beantwortet.