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GRW-Förderung in Berlin – auch im Jubiläumsjahr 2021 wird weiter kräftig investiert

Pressemitteilung vom 15.12.2020

Aus der Sitzung des Senats am 15. Dezember 2020:

Der Senat hat heute auf Vorlage der Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe Ramona Pop die Förderung neuer Projekte aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) beschlossen.

Senatorin Ramona Pop: „Mit den heute beschlossenen Projekten werden in Berlin für Investitionen in die wirtschaftsnahe Infrastruktur über 100 Millionen Euro bereitgestellt. Für Berliner Unternehmen und potentielle Unternehmensansiedlungen wird Berlin dadurch noch attraktiver. Das Geld fließt zum einen in Gewerbeflächenerschließungen in Tegel nach der Schließung des Flughafens sowie auch in die verkehrliche Erschließung und Anbindung des FUBIC-Areals mit seinem Technologie- und Gründerzentrum in der Fabeckstraße in Berlin-Steglitz. Außerdem wird weiter in den Ersatzneubau von Brücken für den Wirtschaftsverkehr investiert. Zum anderen fließen die finanziellen Mittel in die touristische Infrastruktur und Ausbildungseinrichtungen. Damit nutzt Berlin die breiten Möglichkeiten, die mit der GRW-Förderung vorgesehen sind.“

Seit 30 Jahren gibt es die GRW-Förderung in Berlin. Bislang wurden mehr als 5,2 Milliarden Euro aus dem Programm bereitgestellt. Dieses Geld erhielten Berliner Unternehmen, die durch einen Investitionskostenzuschuss ihr Unternehmen erweitern und ausbauen konnten. Aber auch in die wirtschaftsnahe Infrastruktur wurde investiert.

Die GRW ist das bedeutendste Wirtschaftsförderinstrument in Berlin. Sie ist als Instrument der Regionalförderung im Grundgesetz als gemeinsame Bund-Länder-Aufgabe zur Herstellung gleicher Lebensverhältnisse verankert. Jeweils 50 Prozent der Summe werden durch den Bund und das Land Berlin finanziert.