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Staatliche Europaschulen stärken und ausbauen

Pressemitteilung vom 06.10.2020

Aus der Sitzung des Senats am 6. Oktober 2020:

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage der Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Sandra Scheeres, einen Bericht an das Abgeordnetenhaus zur Staatlichen Europa-Schule Berlin (SESB) beschlossen. Demnach soll das erfolgreiche Angebot der Staatlichen Europa-Schule Berlin gesichert und nachfragegerecht auf Basis der Evaluation weiter ausgebaut und qualitativ weiterentwickelt werden.

Bildungssenatorin Sandra Scheeres: „Die Staatliche Europa-Schule Berlin ist ein Erfolgsmodell, das wir weiter ausbauen wollen. Wichtig ist uns, dass Kinder und Jugendliche durch das Lernen in zwei gleichberechtigten Sprachen und durch die Kenntnisse der Kultur der Partnerländer für ein Leben in Europa vorbereitet werden. Das ist auch ein klarer Standortvorteil für unsere Stadt.“

Zentrale Punkte des Berichts an das Abgeordnetenhaus sind beispielsweise die Planung neuer SESB-Züge an Schulneubauten im Rahmen der Schulbauoffensive. Gemeinsam mit den Bezirken hat der Senat in allen Monitoring-Gesprächen zur Abstimmung des Schulplatzbedarfs den besonderen Bedarf an SESB-Zügen bei geeigneten Standorten eingebracht. Ein Leitfaden für die Einrichtung von SESB-Zügen wurden bereits entwickelt.

Eine qualitative Weiterentwicklung der SESB findet auf der Grundlage der Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation dieser Schulen durch die Universität Kiel und das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin kontinuierlich statt. Sie trägt den Titel “Erfolgreich integrieren – Staatliche Europa-Schule Berlin“. Diese Weiterentwicklung spiegeln die „Rahmenvorgaben der Staatlichen Europa-Schule Berlin (SESB) als Schule besonderer pädagogischer Prägung“ insbesondere in der Aufnahme in die Grundschule wider.

Sie berücksichtigen explizit die Teilnahme bereits bilingual lebender Kinder und ermöglichen die Aufnahme von Kindern auch ohne Vorkenntnisse in beiden SESB-Partnersprachen eines Standorts. Insbesondere bei den sogenannten großen Sprachen – Englisch, Französisch und Spanisch – besitzen Kinder damit eine Aufnahmechance ohne vorhergehenden Besuch einer bilingualen Kita, sofern sie mindestens eine der beiden Partnersprachen altersgemäß wie eine Muttersprache beherrschen.