Senat setzt EU-Fördermittel verstärkt für Bildung, Gleichstellung Nachhaltigkeit sowie die Kulturwirtschaft ein

Pressemitteilung vom 03.12.2019

Aus der Sitzung des Senats am 3. Dezember 2019:

Auf Vorlage der Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop, hat der Senat in seiner heutigen Sitzung eine Umschichtung von Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) beschlossen. Damit wird der steigende Förderbedarf in bestimmten Bereichen gedeckt und eine Ausschöpfung der ESF-Mittel in der aktuellen Förderperiode 2014-2020 sichergestellt.

„Mit Hilfe der EU-Fördermittel reagieren wir auf aktuelle Herausforderungen der Gesellschaft und stärken die Berufsorientierung sowie die Bildung – auch im nachhaltigen Bereich. Wir schaffen die Bedingungen dafür, dass Berlin weiterhin sozial und ökologisch nachhaltig wächst und die Menschen in Berlin umfassend davon profitieren“, sagt die für die EU-Strukturfonds zuständige Wirtschaftssenatorin Pop.

Der Senat stellt zusätzliche ESF-Mittel für Fördermaßnahmen in den Förderinstrumenten für Berufsorientierung und pädagogische Begleitung zur Verfügung. Zeitgleich werden die Förderinstrumente für frauenspezifische berufliche Orientierung/Qualifizierung und Gründerinnen verstärkt. Insbesondere das Freiwillige Ökologische Jahr wird mit weiteren Mitteln ausgestattet. Auch für Vorhaben zur besseren Qualifizierung von Kulturschaffenden stellt der Senat künftig noch mehr Mittel zur Verfügung.

Im Zeitraum 2014-2020 erhält Berlin rund 215 Mio. € aus dem ESF, um eine Optimierung der allgemeinen und beruflichen Bildung zu erreichen, die bessere Qualifizierung für einen Arbeitsplatz zu gewährleisten, die soziale Eingliederung benachteiligter Gruppen in den Arbeitsmarkt zu fördern sowie die Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen.