Chebli im Gespräch mit Jugend-Mannschaften von Hertha BSC – 4. Veranstaltung der Dialogreihe „Tu’ was gegen Antisemitismus!“

Pressemitteilung vom 27.09.2019

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Die Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales, Sawsan Chebli, spricht Montag, 30. September 2019, 18.30 Uhr gemeinsam mit Paul Keuter von der Geschäftsleitung von Hertha BSC, der Geschäftsführerin der F.C. Flick-Stiftung, Susanne Krause-Hinrichs, und dem Vorsitzenden der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e.V.), Dervis Hizarci, mit jungen Erwachsenen, die beim Berliner Bundesligisten in Jugendmannschaften spielen (Wort-Bild-Termin, presseöffentlich sind ausschließlich die Auftaktstatements von Chebli und Keuter; Medienraum Hertha BSC, Hanns-Braun-Str., Friesenhaus 2, 14053 Berlin; Anmeldung bei Theresa Hentschel-Boese ist bis Montag, 30. September 2019, 12.00 Uhr telefonisch unter 0172/3040704 erforderlich.)

Staatssekretärin Chebli: „Hertha BSC leistet durch sein vielseitiges Engagement hervorragende Arbeit bei der Integrations- und Präventionsarbeit im Bereich des Sports, zeigt klare Haltung gegen Rassismus, Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit und jegliche Diskriminierung. Hertha BSC ist ein hervorragender Partner für unsere Dialogreihe. Die Angriffe auf jüdisches Leben in unserer Stadt sind beschämend. Antisemiten zeigen immer offener ihren Hass. Wir dürfen nicht zulassen, dass sie das Gefühl haben, den Willen einer schweigenden Mehrheit zu vollstrecken, wenn sie Jüdinnen und Juden angreifen. Wir müssen gemeinsam Haltung zeigen. Dabei kommt es auf jede Einzelne und jeden Einzelnen von uns an.”

Paul Keuter, für Kommunikation, Markenführung, Digitale Transformation & CSR verantwortliches Mitglied der Geschäftsleitung von Hertha BSC: „Der Einsatz gegen Antisemitismus ist für uns als Hauptstadtclub eine selbstverständliche Verpflichtung. Wir haben die Aufgabe, auch zukünftige Generationen aufzuklären und zu erinnern. Unsere Fußball-Akademie leistet hier durch die zahlreichen Projekte, Workshops und Aktionen, wie z.B. die regelmäßigen Besuche der Gedenkstätte in Auschwitz, einen wichtigen Beitrag. ‘Tu` was gegen Antisemitismus!’ ist ein weiterer Baustein dieses Engagements.“

Das Gespräch bei Hertha BSC ist die 4. Veranstaltung der Dialogreihe „Tu’ was gegen Antisemitismus!“, die auf die Aktivierung der Zivilgesellschaft gegen Antisemitismus zielt. Im Austausch mit Jugendlichen von Hertha BSC soll ein offener und konstruktiver Dialog über die Verantwortung beim Kampf gegen Antisemitismus geführt werden. Die Dialogreihe „Tu‘ was gegen Antisemitismus!“ wurde im Mai 2019 von Staatssekretärin Chebli in Kooperation mit der F.C. Flick-Stiftung und der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e.V.) ins Leben gerufen. Im Mai 2019 fand ein Gespräch mit Fastenbrechen mit Geflüchteten bei „HiMate!“, im Juni ein Gespräch mit Stadtteilmüttern beim „Dütti-Treff“ und im August ein Gespräch mit dem Kiezbezogenen Netzwerkaufbau e.V. im „Soldiner Kiez“ statt.