Müller hisst Regenbogenflagge vor dem Roten Rathaus

Pressemitteilung vom 01.07.2019

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hat am Montag, den 1. Juli 2019, um 9.30 Uhr auf dem Vorplatz des Roten Rathauses gemeinsam mit Dr. Sigrid Nikutta, Vorstandvorsitzende der BVG, und in Anwesenheit des Geschäftsführers des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin/Brandenburg, Jörg Steinert, die Regenbogenflaggen zum Auftakt der „Berlin Pride Weeks“ gehisst. Wegen der Bauarbeiten vor dem Rathaus fand die Veranstaltung in den vergangenen zehn Jahren vor dem U-Bahnhof Nollendorfplatz statt.

Müller: „Für mich ist das offizielle Hissen der Regenbogenflagge mehr als ein Symbol. Damit unterstreichen wir: Berlin bekennt sich zu einer menschlichen, einer fairen, einer von gegenseitigem Respekt getragenen Gesellschaft, in der Vielfalt als Bereicherung begriffen wird und nicht als Makel. Homophobie und Transphobie, Hass, Gewalt und Intoleranz haben in einem solchen Gesellschaftskonzept keinen Platz.“

Müller weiter: „Die Pride Weeks mit dem Christopher Street Day als Höhepunkt stehen in diesem Jahr im Zeichen eines besonderen Jubiläums, des 50. Jahrestages des Aufstandes in der New Yorker Szenebar „Stonewall Inn“ in der Christopher Street. Und wir würdigen dieses Jubiläum als Wendepunkt im Kampf um Gleichstellung und Akzeptanz. Gleichzeitig sind wir noch nicht am Ende des Weges: Der Kampf um Gleichstellung und Akzeptanz ist kein Randgruppenthema. Das geht uns alle an. Es geht darum, wie wir in einer von Vielfalt so stark geprägten Metropole wie Berlin zusammenleben wollen – um gegenseitigen Respekt also, um Selbstbestimmtheit und um die Freiheit, andere anders sein zu lassen.“

Das erste Mal wurden 1996 die Rathäuser von Schöneberg, Tiergarten und Kreuzberg beflaggt, seit 2001 auch das Rote Rathaus. Mittlerweile hissen alle 12 Berliner Bezirke sowie das Abgeordnetenhaus die Regenbogenfahne.