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Weitere Gebiete profitieren von Programmen der Städtebauförderung

Pressemitteilung vom 25.06.2019

Das Böttgerstraßenviertel an der Pankstraße und das Nikolaiviertel in Mitte sowie die Gebiete um die Langhansstraße in Pankow und die Baumschulenstraße in Treptow-Köpenick sollen in den nächsten Jahren mit jeweils spezifischen Zielstellungen weiterentwickelt werden. Der Senat hat dazu in seiner heutigen Sitzung eine Vorlage der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, beschlossen.

Senatorin Lompscher: „Mit dem Senatsbeschluss über vorbereitende Untersuchungen für zwei Gebiete sowie der Festlegung von zwei Gebieten für die Programme Städtebaulicher Denkmalschutz und Aktive Zentren setzen wir neue Akzente für die zukünftige Städtebauförderung. Für weitere Gebiete befindet sich der Einsatz der Programme Soziale Stadt und Stadtumbau in Vorbereitung. Ziel sind die Verbesserung und Entwicklung der Gebiete durch qualitätsvolle, breit akzeptierte sowie sozial, wirtschaftlich und ökologisch ausgewogene Maßnahmen. Dafür sind in den nun beginnenden Untersuchungen und Konzepterarbeitungen eine umfassende Beteiligung und Mitwirkung der Akteure, der Eigentümer und der Bürgerinnen und Bürger vorgesehen.“

In den Gebieten Böttgerstraßenviertel und Langhansstraße liegt der Fokus bei der Verbesserung der Wohn-, Arbeits- und Umweltbedingungen sowie der Nutzung bisher ungenutzter Potenziale für bedarfsgerechtes Wohnen, Gewerbe, Kultur und neue Grünräume. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen wird für beide Gebiete über vorbereitende Untersuchungen gemäß § 141 Baugesetzbuch die Möglichkeit des Einsatzes eines integrierten Stadterneuerungsverfahrens prüfen.

Das Nikolaiviertel soll als lebendiger Anziehungspunkt für touristische und Berliner Besucherinnen und Besucher aufgewertet werden. Dabei geht es u.a. um attraktivere Gestaltungen für einzelne Wege und Plätze sowie Verbesserungen bei der Erreichbarkeit des Viertels. Unterstützt wird die Aufwertung des Viertels über das Programm Städtebaulicher Denkmalschutz.

Im Gebiet Baumschulenstraße geht es um die Aufwertung des Ortsteilzentrums Baumschulenweg bei Minderung der Beeinträchtigungen durch den verstärkten Kfz-Durchgangsverkehr, die Verbesserung der sozialen und grünen Infrastrukturausstattung sowie Wohnungsneubau an geeigneten Standorten. Im Gebiet kommt das Programm Aktive Zentren zum Einsatz. Für beide Gebiete erstellen die Bezirke integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte.