Müller ehrt Opfer des Aufstandes vom 17. Juni 1953

Pressemitteilung vom 14.06.2019

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, nimmt am 17. Juni 2019 an zwei Veranstaltungen teil. Um 10.00 Uhr beteiligt sich der Regierende Bürgermeister an der Kranzniederlegung am Bodendenkmal auf dem Platz des Volksaufstandes von 1953 (Wort-Bild-Termin; Leipziger Straße 124, 10117 Berlin). Im Anschluss um 11.00 Uhr ist Müller bei der Gedenkveranstaltung des Bundes auf dem Friedhof an der Seestraße (Wort-Bild-Termin; Denkmal auf dem Friedhof, Seestraße 92, 13347 Berlin – zum Pressezugang beachten Sie bitte die Hinweise im letzten Absatz).

Müller vorab: „Der 17. Juni 1953 ist ein wichtiges Kapitel der Geschichte Berlins als ‚Stadt der Freiheit‘. Die am Volksaufstand in der DDR beteiligten Menschen setzten ein Zeichen für Freiheit und Demokratie. Sie forderten freie Wahlen und protestierten gegen Parteidiktatur, Unterdrückung und Unfreiheit. Bis heute lehrt uns der 17. Juni, dass Freiheit erkämpft werden muss. Auch dieser Tag hat Opfer gekostet. Freiheit gibt es nicht zum Nulltarif. Dies gilt es nachwachsenden Generationen immer wieder zu vermitteln. So wird deutlich, wie wertvoll die Freiheit ist und dass es lohnt, sie Tag für Tag zu verteidigen, auch wenn es Anstrengung und Mühe kostet. Die Freiheit und ihre Bewahrung sind es wert. Gerade in einem Jahr, in dem wir das dreißigste Jubiläum des Mauerfalls feiern, ist das eine Botschaft, die doppelt wichtig ist.“

Technischer Hinweis: Der Zugang zum Pressebereich auf dem Friedhof Seestraße 92 in Berlin-Wedding ist für Journalistinnen und Journalisten mit der Akkreditierung des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung bzw. des Deutschen Bundestages ab 10:00 Uhr möglich. Die Journalistinnen und Journalisten werden gebeten, zur Veranstaltung auch den Personalausweis mitzubringen.

Für Übertragungswagen besteht keine separate Parkmöglichkeit; auch unmittelbar vor dem Friedhof stehen keine Parkkapazitäten zur Verfügung. Während der Gedenkveranstaltung besteht keine Möglichkeit, den Pressebereich zu verlassen.

Rückfragen werden unter der Tel.-Nr. 030 18 272-3263 beantwortet.