Senat beschließt Zukunftskonzept der Berlin School of Public Health 2018-2022

Pressemitteilung vom 28.05.2019

Aus der Sitzung des Senats am 28. Mai 2019:

Der Senat hat heute auf Vorlage des Regierenden Bürgermeisters und Senators für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller, den Bericht an das Abgeordnetenhaus zum Zukunftskonzept der Berlin School of Public Health (BSPH) 2018-2022 beschlossen. Mit der Weiterentwicklung soll die BSPH ihre Aufgaben in Lehre, Forschung sowie Translation noch besser erfüllen und zu einem international konkurrenzfähigen Kompetenzzentrum für Public Health ausgebaut werden. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Aus- und Weiterbildung des akademischen Nachwuchses vor dem Hintergrund wachsender Herausforderungen an die Bevölkerungsgesundheit im 21. Jahrhundert.

Die Berlin School of Public Health besteht in ihrer jetzigen Form seit 2015 als Kooperation zwischen der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der Technischen Universität Berlin und der Alice-Salomon-Hochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik Berlin (ASH). Als gemeinsame Lehr- und Forschungsplattform bündelt sie die Expertise der beteiligten Institutionen auf dem Feld der öffentlichen Gesundheit, von der Untersuchung von Faktoren, die unsere Gesundheit beeinflussen, über die Beschäftigung mit Gesundheitssystemen bis hin zu Themen der Gesundheitsförderung.

Das Zukunftskonzept sieht die Stärkung der vier Bereiche Lehre, Forschung, Politik- und Praxistransfer und Vernetzung vor. So sollen die bestehenden Studiengänge weiter ausgebaut und ein integriertes Studienkonzept in drei Zyklen (Bachelor, Master, Promotion) realisiert werden. Eine kooperative Promotionsplattform soll die Forschung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern fördern. Ferner ergänzen Summer Schools, Weiterbildungs- und Kursangebote das BSPH-Portfolio. Die inhaltlichen Schwerpunkte der Forschung sollen stärker herausgebildet werden und damit die Sichtbarkeit der BSPH erhöht werden. Forschungsergebnisse sollen schneller in die Gesundheitsförderung und -versorgung sowie Prävention einfließen. Zudem will sich die BSPH intensiver um den Dialog mit der Praxis, Politik und Öffentlichkeit bemühen und die Kooperation mit dem Öffentlichen Gesundheitsdienst und den Verwaltungen auf Landes- und Bezirksebene ausbauen.

Eine Weiterentwicklung der BSPH wurde in den Hochschulverträgen und im Charité-Vertrag 2018-2022 vereinbart. Hierfür erhält die Charité jährlich 500.000 €, weitere 250.000 € werden der BSPH über einen Sonderzuschuss des Landes zur Verfügung gestellt.