Bebauungsplan 5-73 ermöglicht Bau von über 360 neuen Wohnungen und einer Kita in Spandau

Pressemitteilung vom 07.05.2019

Aus der Sitzung des Senats am 7. Mai 2019:

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, den von der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, eingebrachten Bebauungsplan-Entwurf 5-73 für eine Teilfläche der Wasserstadt Berlin-Oberhavel zwischen Schwielowseestraße, Daumstraße, Pohleseestraße und Havel im Bezirk Spandau, Ortsteil Haselhorst, dem Abgeordnetenhaus zur Zustimmung vorzulegen.

Im Plangebiet sollen die Planungsziele des ehemaligen Entwicklungsgebietes Wasserstadt Berlin-Oberhavel fortgeführt werden und den rechtskräftigen Bebauungsplan VIII-526 überplanen. Gegenüber dem Bebauungsplan VIII-526 soll mit dem Bebauungsplan 5-73 die Entwicklung eines Wohngebiets bei einer maßvollen Erhöhung der städtebaulichen Dichte ermöglicht werden. Es werden insgesamt 362 Wohnungen von der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Gewobag realisiert. Die Bauarbeiten sind auf der Grundlage der am 14. Juni 2018 erteilten Planreife und der durch das Bezirks¬amt am 29. Juni 2018 erteilten Baugenehmigung bereits Mitte 2018 angelaufen. Der Rohbau soll bis Ende Oktober 2019 abgeschlossen werden.

Dazu Senatorin Lompscher: „Berlin braucht dringend leistbaren Wohnraum. Mit dem heutigen Beschluss erreichen wir die Zielgerade beim Bau von über 360 Wohnungen und einer Kita in der Wasserstadt Oberhavel. Der lange geplante Wohnungsbau in der Wasserstadt konnte bereits mit der Planreifeerklärung und der nachfolgenden Baugenehmigung starten und erhält jetzt seine endgültige Rechtsbasis. Durch die Anwendung des Berliner Modells der kooperativen Baulandentwicklung im Bebauungsplanverfahren entsteht dabei ein sozial gemischtes, lebenswertes neues Wohnquartier.“