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Senat beschließt Stadtentwicklungsplan Wirtschaft 2030

Pressemitteilung vom 30.04.2019

Aus der Sitzung des Senats am 30. April 2019:

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, und der Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop, den Stadtentwicklungsplan Wirtschaft 2030 (StEP Wirtschaft 2030) beschlossen. Er wurde federführend durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie in enger Abstimmung mit weiteren Verwaltungen, Verbänden und Institutionen der Berliner Wirtschaft erarbeitet. Mit dem StEP Wirtschaft 2030 werden Flächen für die produzierenden Wirtschaftsunternehmen gesichert sowie für eine Aktivierung und Entwicklung vorbereitet.

Senatorin Lompscher: „Damit Berlin eine lebenswerte Metropole bleibt, braucht die Stadt neben Flächen für den Wohnungsneubau auch Flächen für die wachsende Wirtschaft. In Zeiten zunehmender Nutzungskonkurrenzen ist es deshalb von größter Wichtigkeit, die Entwicklung unserer Stadt integriert voranzutreiben. Der heute beschlossene StEP Wirtschaft leistet dabei einen wichtigen Beitrag, jetzt kommt es darauf an, die darin ausgewiesenen und gesicherten Potenziale zu aktivieren. Neben öffentlichen sind dafür auch private Akteure ausdrücklich eingeladen und gefordert.“

Senatorin Pop: „In einer wachsenden Metropole wachsen auch die Nutzungskonflikte um die knapper werdenden Flächen. Um die Potenziale unseres dynamischen Wirtschaftswachstums weiterhin ausschöpfen und einen weiteren Arbeitsplatzzuwachs zu erreichen, ist ein ausreichendes Flächenangebot für die Sicherung, Erweiterung und Neuansiedlung von Unternehmen wichtig. Mit dem StEP Wirtschaft werden wir mit einer strategischen Flächenvorsorge die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Berlin langfristig erhalten und die Modernisierung der Berliner Industrie nachhaltig unterstützen.“

Der StEP Wirtschaft 2030 bildet den Rahmen, um potenzielle Standorte systematisch zu betrachten und langfristig zu sichern. Zudem sollen künftig eine schnellere Aktivierung und eine bessere Flächenausnutzung erreicht werden. Der StEP Wirtschaft 2030 hat auch die Aufgabe, bodenpreisdämpfend zu wirken, um auch weniger zahlungskräftigen Betrieben aus produktionsgeprägten Branchen ein ausreichendes Flächenangebot machen zu können. Als Teil des StEP Wirtschaft 2030 sind daher 40 Standorte mit knapp 3.000 ha dem Entwicklungskonzept für den produktionsgeprägten Bereich zugeordnet.

Der Stadtentwicklungsplan Wirtschaft 2030 ist einer von vier parallel erarbeiteten Stadtentwicklungsplänen (Wohnen, Zentren sowie Mobilität und Verkehr), die die planerische Grundlage für eine dynamisch wachsende, lebenswerte Metropole bilden. Alle Pläne werden regelmäßig aktualisiert.