Ukraine

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Senat beschließt Konzept zur Verbesserung von Beschäftigungsbedingungen an der Charité

Pressemitteilung vom 02.04.2019

Aus der Sitzung des Senats am 2. April 2019:

Der Senat hat heute auf Vorlage des Regierenden Bürgermeisters und Senators für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller, ein Konzept beschlossen, mit dem Verbesserungen von Beschäftigungsbedingungen an der Charité – Universitätsmedizin Berlin erzielt werden sollen. Demnach verzichtet die Charité vollständig auf den Abschluss sachgrundlos befristeter Beschäftigungsverhältnisse sowie auf die konzernfremden Auslagerungen dieser Aufgabenbereiche. Die Charité wird aufgefordert, die Physiotherapie- und Präventionszentrum GmbH (CPPZ) ab 1. Januar 2020 als Tochtergesellschaft aufzulösen und ihre Beschäftigten in die Charité unter Anwendung des TVöD zu integrieren. Das Konzept sieht ferner eine deutliche Anhebung der Ausbildungsvergütung für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten auf monatlich 850 € vor. Zudem soll die Erhebung von Schulgeld in allen Ausbildungsberufen und -jahrgängen entfallen. Die Charité wird vom Senat aufgefordert, Schritte zur Umsetzung der im Konzept enthaltenen Maßnahmen einzuleiten.

Michael Müller: „Gute Arbeit ist ein politischer Anspruch, den wir konsequent umsetzen. Mit dem vorliegenden Konzept werden deutliche Verbesserungen der Beschäftigungsbedingungen an der Charité erzielt und die Attraktivität einer Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen erhöht. Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Maßnahmen einen wichtigen Vorteil für die Charité im Wettbewerb um die Gewinnung und den Erhalt qualifizierter Fachkräfte darstellen. Die vorgesehenen zusätzlichen Investitionsmittel für die technische Infrastruktur werden die Leistung des Universitätsklinikums und auch die Arbeitsbedingungen weiter verbessern.“

Das Abgeordnetenhaus Berlin hat in seiner Sitzung vom 13. Dezember 2018 zum Nachtragshaushalt 2019 der Charité – Universitätsmedizin Berlin zusätzliche Mittel in Höhe von 10 Mio. € zur Verfügung sowie eine Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 20 Mio. € für den Doppelhaushalt 2020/2021 in Aussicht gestellt. Die zusätzlichen Mittel sowie die Verpflichtungsermächtigung sind verbunden mit der Auflage, dass der Senat dem Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses ein Konzept zur Umsetzung von Verbesserungen für Beschäftigte und Auszubildende an der Charité vorlegt.