Müller zum Terroranschlag in Neuseeland

Pressemitteilung vom 15.03.2019

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, erklärt zum terroristischen Anschlag auf zwei Moscheen in der neuseeländischen Stadt Christchurch:

„Ich bin mit den Berlinerinnen und Berlinern schockiert von diesem monströsen terroristischen Massaker, das anscheinend mit eiskaltem Zynismus geplant und durchgeführt worden ist und offenbar aus einer menschenverachtenden rechtsradikalen Ideologie heraus verübt worden ist. Wir wollen und werden uns in unserem freiheitlichen und toleranten Gemeinwesen durch nichts davon abbringen lassen, für das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher religiöser Bekenntnisse und für die Freiheit der Religionsausübung jedes und jeder einzelnen einzutreten. Unsere besondere Solidarität gehört vor dem Hintergrund dieses menschenverachtenden Angriffs auf muslimische Gotteshäuser in einer Stadt ausgerechnet mit dem Namen Christchurch der islamischen Gemeinschaft und den Muslimen in unserer Stadt. Berlin ist und bleibt die ‚Stadt der Freiheit‘ in diesen Stunden erst recht auch und gerade für unsere muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger.“

Müller weiter: „Wir trauern um die Opfer von Christchurch. Unsere Gedanken sind jetzt vor allem bei den Opfern, den vielen Toten und Verletzten, und bei ihren Angehörigen. Wir denken an die mit dem Geschehen konfrontierten Rettungs- und Sicherheitskräfte, die in diesen Stunden Übermenschliches leisten und aushalten müssen. Wir wissen aus unseren eigenen Berliner Erfahrungen, wie sehr solche Ereignisse langfristige traumatisierende Folgen für alle daran beteiligten Menschen haben.“