Zweiter Bericht über die Entwicklung und Planung der neuen Stadtquartiere liegt vor

Pressemitteilung vom 15.01.2019

Aus der Sitzung des Senats am 15. Januar 2019:

Der Senat hat heute auf Vorlage der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, den zweiten Bericht an das Abgeordnetenhaus über die Planung der neuen Stadtquartiere beschlossen.

Der zweite Bericht aktualisiert die Angaben zur Anzahl der geplanten Wohnungen und der angestrebten Baubeginne. Geplant sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt insgesamt etwa 43.000 Wohnungen in 14 neuen Stadtquartieren: Blankenburger Süden, Buch, Buckower Felder, Europacity, Wasserstadt Oberhavel, Insel Gartenfeld, Johannis-thal/Adlershof, Ehemaliger Güterbahnhof Köpenick, Lichterfelde Süd, Michelangelo-straße, Schumacher Quartier, Ehemaliger Rangierbahnhof Pankow, Neue Mitte Tempelhof und Schöneberger Linse.

Zu den einzelnen Stadtquartieren befinden sich im Bericht fortgeschriebene Exposés und Projektblätter. Sie beschreiben die spezifischen Merkmale der einzelnen Vorhaben wie Lage, planungsrechtliche Rahmenbedingungen und die jeweilige Federführung von Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und/oder Bezirk. Weiterhin benennen sie die städtebaulichen und wohnungspolitischen Zielsetzungen und erläutern die erforderlichen verkehrlichen Erschließungsmaßnahmen. Daneben werden auch die geplanten sozialen Einrichtungen wie Schulen und Kindertagesstätten sowie geplante Frei- und Grünräume in den neuen Stadtquartieren dargestellt.

Im zweiten Bericht beinhalten die Exposés auch projektspezifische Aussagen zu den ökologischen Zielsetzungen und Qualitäten, d.h. zu wasserwirtschaftlichen Konzepten, dem Umgang mit Eingriffen in Natur und Landschaft, artenschutzrechtlichen Fragestellungen sowie Fragestellungen des Immissionsschutzes. Die Exposés geben auch Auskunft über die durchgeführten und geplanten Beteiligungen der Öffentlichkeit.

Die Dokumentation erläutert die aktuellen Arbeitsstände und Zeitpläne, gibt damit einen aktuellen Überblick über den jeweiligen Stand der Entwicklungen und weist auf die Klärungsbedarfe in den neuen Stadtquartieren hin.