Senat beschließt Weiterentwicklung und breitere Nutzung des E-Recruiting-Systems rexx

Pressemitteilung vom 18.12.2018

Aus der Sitzung des Senats am 18. Dezember 2018:

Das E-Recruiting-System rexx soll weiterentwickelt und künftig noch breiter in der Berliner Verwaltung genutzt werden. Das hat der Senat heute auf Vorlage von Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz beschlossen. Ein entsprechender Bericht wird nun dem Abgeordnetenhaus zur Kenntnisnahme vorgelegt.

Senator Dr. Kollatz: „Das E-Recruiting-System rexx hat einen großen Anteil an der verkürzten Verfahrensdauer von Stellenbesetzungen. 2015 betrug die durchschnittliche Verfahrensdauer landesweit noch etwas mehr als fünf Monate. 2017 lag diese bereits bei knapp vier Monaten. Einige Dienststellen haben es schon innerhalb von etwa drei Monaten geschafft. Die Ausweitung auf alle Berliner Verwaltungen wird diesen Prozess noch beschleunigen. Drei Monate sind unsere Zielgröße. Das ist auch dringend erforderlich. Denn wir müssen das starke Bevölkerungswachstum der Stadt noch schneller in der Verwaltung personell unterfüttern. Hierzu leistet auch unser Karriereportal im Internet einen großen Beitrag. Dessen Präsenz wird mit der Vereinheitlichung der Stellenportale deutlich verstärkt.“

Die Senatsverwaltung für Finanzen ist seit dem 1. August 2017 verantwortlich für das 2012 aufgelegte Projekt zur Verwaltungsmodernisierung. Den Zuschlag bei dem damaligen europaweiten Vergabeverfahren zur Beschaffung eines E-Recruiting-Systems mit integrierter Eignungsdiagnostik erhielt die rexx Systems GmbH.

Aktuell wird das E-Recruiting-System in sieben Senatsverwaltungen eingesetzt. Die übrigen drei Senatsverwaltungen testen bereits das System. Außerdem nutzen alle Bezirksverwaltungen und zehn nachgeordnete Behörden das System.

Das Karriereportal der Berliner Verwaltung enthält derzeit noch ein Jobportal für Online-Bewerbungen und eine analoge Stellenplattform. Beide Plattformen ermöglichen Bewerberinnen und Bewerbern anhand definierter Suchkriterien die Begrenzung des Suchergebnisses und somit die Reduzierung des Rechercheaufwandes nach offenen Stellen. Derzeit wird daran gearbeitet, beide Stellenportale zu vereinheitlichen und künftig auf dem Karriereportal zu präsentieren. Hierbei werden die zielgruppenoptimierte Auswahl an Suchkriterien und entsprechende Freitextsuche berücksichtigt.