Effizientes IT-Management für Berliner Schulen

Pressemitteilung vom 18.12.2018

Aus der Sitzung des Senats am 18. Dezember 2018:

Der Senat hat heute auf Vorlage der Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Sandra Scheeres, den jährlichen Bericht über die Entwicklung der Schulverwaltungssoftware für Berliner Schulen beschlossen, der nun dem Abgeordnetenhaus von Berlin vorgelegt wird.

Senatorin Scheeres: „Mit eGovernment@School erhalten die Berliner Schulen, die Schulaufsicht, die Bezirke und die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie ein gemeinsames integriertes IT-Management, mit dem der tägliche Verwaltungsablauf unterstützt wird und zum Beispiel die Neueinschulung und Verteilung von Schülerinnen und Schülern vorgenommen werden kann. Auch müssen die Schulen bei Einschulung und Schulwechsel die erforderlichen Daten nicht mehr eigenständig erfassen und können sie rechtssichere Zeugnisse erstellen. 430 Schulstandorte mit 2.300 IT-Verwaltungsarbeitsplätzen befinden sich bereits in dieser zentralen Schulverwaltungsumgebung.“

Analog zur E-Governmentstrategie des Landes Berlin gehört hierzu, die IT-Verwaltungsarbeitsplätze zu standardisieren und über ein sicheres Landesnetz der zentralen Schulverwaltungsumgebung (ZSVU) in die Serverlandschaft des ITDZ-Rechenzentrums zu integrieren. Ergänzend zu den stationären IT-Verwaltungsarbeitsplätzen werden für die Leitungsebenen der Berliner Schulen mobile Arbeitsplätze geplant. Hierzu werden die erforderlichen Dienstvereinbarungen mit den Personalvertretungen verhandelt.

Zusätzlich wird für die Schulen eine zentrale web-basierte Schulmanagementsoftware an die Belange des Berliner Schulwesens – die Berliner Lehrkräfte-Unterrichts-Schuldatenbank (Berliner LUSD) – angepasst und stufenweise eingeführt. Aktuell sind 190 Schulen (überwiegend Grundschulen) an dieses zentrale System angeschlossen.
Die stufenweise Einbindung der Schulen an die Systeme führt dazu, dass sich das Projekt eGovernment@School übergangsweise sowohl im Projekt- als auch im Betriebsstatus befindet. Diese Einbindung in die LUSD soll bis zum 1. Quartal 2020 abgeschlossen sein.