Senat will seinen Beitrag für eine erfolgreiche Neustrukturierung des deutschen Leistungssports leisten

Pressemitteilung vom 18.12.2018

Aus der Sitzung des Senats am 18. Dezember 2018:

Der Senat hat heute Innen- und Sportsenator Andreas Geisel ermächtigt, eine Bund-Länder-Vereinbarung zur Neuordnung der Finanzierung der Neustrukturierung des bundesdeutschen Leistungssports zu unterzeichnen.

Ziel ist es, dem Spitzen- und Nachwuchsleistungssport eine auskömmliche finanzielle Grundlage zu bieten. Entsprechend den verfassungsrechtlichen Ordnungen obliegt dem jeweiligen Bundesland die Förderung des Nachwuchsleistungssports. Der Bund hingegen ist für die Förderung des Spitzensports verantwortlich. Um einen insbesondere für die Athletinnen und Athleten reibungslosen Übergang vom Nachwuchs in die Spitze zu ermöglichen, bedarf es einer abgestimmten und gemeinsamen Finanzierungsstruktur.

Die Sportministerkonferenz hat im November 2018 einen vom Bundesinnenministerium und Vertretern der Länder ausgearbeiteten Entwurf für eine Bund-Länder-Vereinbarung dem Grunde nach verabschiedet. Die Unterzeichnung durch die Länder erfolgt nun im Umlaufverfahren.

Durch die vorgesehene Neuordnung erwartet Berlin nennenswerte zusätzliche Einnahmen durch eine Beteiligung des Bundes an den Betriebskosten für die Trainingsstätten des Leistungssports. Im Gegenzug werden sich die Länder stärker an der Finanzierung des Leistungssportpersonals beteiligen. Leitgedanke bei der Neuordnung ist das Verursacherprinzip, nach dem die Länder Zuwendungen für die Ausgaben für den Nachwuchsleistungssport und der Bund Zuwendungen für die Ausgaben für den Spitzensport gewähren sollen.

Berlin ist mit Bundesstützpunkten in 19 Sportarten und rund 500 Bundeskaderathletinnen und -athleten der Spitzensportstandort Nummer eins in Deutschland.