Senat beschließt personalpolitisches Aktionsprogramm 2019/2020

Pressemitteilung vom 27.11.2018

Aus der Sitzung des Senats am 27. November 2018:

Das personalpolitische Aktionsprogramm wird fortgeschrieben. Einen entsprechenden Bericht an das Abgeordnetenhaus hat der Senat heute auf Vorlage von Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz beschlossen.

Das Mitte 2017 erstmals aufgelegte Programm legt die personalpolitischen Arbeitsschwerpunkte für die Entwicklung eines modernen Personalmanagements in der Berliner Hauptverwaltung und den Bezirken fest. Diese sollen gewährleisten, dass der Landesverwaltungsdienst leistungsfähig und attraktiv bleibt.

Das personalpolitische Aktionsprogramm für die Jahre 2019/20 greift die im Aktionsprogramm 2017/18 beschriebenen Maßnahmen auf und entwickelt diese fort. Ziel ist es, den gestiegenen Anforderungen an das Personalmanagement auch künftig gerecht zu werden.

Senator Dr. Kollatz: „Beim personalpolitischen Aktionsprogramm für 2017 und 2018 lag der Schwerpunkt auf Themen mit großem Verbesserungsbedarf. Diese Themen sind wir gezielt angegangen. Mittlerweile haben wir die Leistungsfähigkeit der Verwaltung deutlich gesteigert. Das belegt auch der vor kurzem präsentierte Zwischenbericht. Allerdings führte uns der Bericht auch vor Augen, welche Themen wir noch intensiver bearbeiten müssen. Diese werden wir mit der Fortschreibung noch stärker in den Blick nehmen. Ziel ist, die Berliner Verwaltung für die personellen Herausforderungen zu wappnen, vor denen sie angesichts des großen Umbauprozesses mit hohen ausscheidenden Alterskohorten steht.“

Unter Berücksichtigung der Diversity-Gesamtstrategie des Senats sowie der gleichstellungspolitischen Grundsätze und Regelungen umfasst das personalpolitische Aktionsprogramm 2019/20 eine Vielzahl von Themen und Prozessen. Hierzu gehören das quantitative Personalmanagement, digitale Personalprozesse, die Personalrekrutierung, das Personalmarketing, die Beschleunigung von Stellenbesetzungsverfahren, die Weiterentwicklung des Wissensmanagements, die Personalentwicklung, das Gesundheitsmanagement, die Familienfreundlichkeit und Attraktivität als Arbeitgeber sowie die Anpassung rechtlicher Rahmenbedingungen.