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Maßnahmenplan für eine CO2-neutrale Verwaltung im Senat vorgelegt

Pressemitteilung vom 30.10.2018

Aus der Sitzung des Senats am 30. Oktober 2019:

Berlin hat sich das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 gesetzt. Die Berliner Verwaltung will mit gutem Beispiel vorangehen und bereits bis 2030 CO2-neutral organisiert sein. Daher hat die Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, heute dem Berliner Senat einen Maßnahmenplan vorgelegt, der den Rahmen für einen zielgerichteten Umsetzungsprozess innerhalb der Verwaltung bilden soll. Die Vorlage wird vor Beschluss durch den Senat nun dem Rat der Bürgermeister zur Stellungnahme zugeleitet.

Der Maßnahmenplan umfasst die Bereiche Organisation und Kommunikation, Energieverbrauch im Gebäude, Mobilität sowie Beschaffung und Ressourcenverbrauch.
Konkrete Maßnahmen sind beispielsweise die Verringerung des Stromverbrauchs der Verwaltung, die CO2-neutrale Gestaltung von Dienstreisen, ein zentrales Beschaffungswesen für Produkte mit Klimarelevanz und ein zentrales Vermittlungssystem für wiederverwertbare Produkte. Dabei sollen CO2-Minderungspotenziale in allen Bereichen systematisch erschlossen werden.

Der Maßnahmenplan wurde im vergangenen Jahr im Rahmen eines umfangreichen Beteiligungsprozesses erarbeitet, bei dem die Beschäftigten der Senats- und Bezirksverwaltungen aktiv eingebunden waren. In Workshops und in einem Online-Beteiligungsverfahren wurden viele Vorschläge gesammelt, ausgewertet und im vorgelegten Maßnahmenplan zusammengefasst. Die direkte Beteiligung der Beschäftigten gewährleistet die Praxisnähe und stärkt die Identifikation für den Umsetzungsprozess in den nächsten Jahren.

Bei der Umsetzung werden sich die Verwaltungen regelmäßig austauschen. Der Maßnahmenplan kann um weitere Instrumente ergänzt werden, beispielsweise um solche, die sich aufgrund heute noch nicht absehbarer Entwicklungen in den nächsten Jahren ergeben können. Fünf Jahre nach Beginn des Umsetzungsprozesses erhält das Abgeordnetenhaus einen ersten Umsetzungsbericht.