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„Band des Bundes“ soll östlichen Abschluss bekommen

Pressemitteilung vom 09.10.2018

Aus der Sitzung des Senats am 9. Oktober 2018:

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, den Entwurf des Bebauungsplans 1 – 69 „Luisenblock Ost“ beschlossen. Er wird nun dem Abgeordnetenhaus zur Zustimmung zugeleitet.

Senatorin Lompscher: „Mit dem Bebauungsplan ‚Luisenblock Ost‘ wurden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine umfassende städtebauliche Aufwertung des Bereichs und die Sicherung als Standort des Deutschen Bundestages geschaffen. Ziel ist ein gemischt genutztes urbanes Stadtquartier, das zugleich den östlichen Abschluss des ‚Bandes des Bundes‘ bildet.“

Die gegenwärtige städtebauliche Situation des Plangebiets zwischen Stadtbahn, Spree (Schiffbauerdamm) und Luisenstraße in Mitte wird der historischen, stadträumlichen und funktionalen Bedeutung des Ortes nicht gerecht. Die Bebauung ist in ihrer Gestaltung heterogen. Die Reste der Vorkriegsbebauung, die teilweise unter Denkmalschutz stehen, liegen ohne städtebauliche und stadtstrukturelle Verknüpfungen isoliert voneinander. Die Grundstücke werden teilweise nicht ihren Lagequalitäten entsprechend genutzt. Bisher noch anderweitig genutzte Teile des Plangebiets werden für den Raumbedarf des Deutschen Bundestages benötigt.

Grundlage der Planung ist das Ergebnis eines im Jahr 2009 durchgeführten städtebaulichen Wettbewerbs. Im östlichen Teil des Plangebiets wird eine Nutzungsmischung aus Wohnen, Dienstleistungen und nicht störendem Gewerbe angestrebt, die zusammen mit den Einrichtungen des Bundes in den städtischen Kontext der Berliner Innenstadt eingebunden werden sollen und so das „Band des Bundes“ mit der Innenstadt verbinden.