Bewässerung von Straßenbäumen und Grünanlagen nachhaltig sicherstellen

Pressemitteilung vom 18.09.2018

Aus der Sitzung des Senats am 18. September 2018:

Aufgrund des außergewöhnlich heißen und trockenen Sommers hat das Abgeordnetenhaus den Senat im Juli dieses Jahres aufgefordert, für eine zusätzliche Wässerung von Bäumen und Grünanlagen zu sorgen. Damit sollten Schäden an Stadtgrün so gering wie möglich gehalten werden. Ferner sollte die Öffentlichkeit kurzfristig auf die Folgen der extremen Trockenheit für das Stadtgrün aufmerksam gemacht werden.

Der Senat hat dazu heute auf Vorlage der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, einen Bericht an das Abgeordnetenhaus beschlossen.

Senatorin Günther: „Die Folgen des Klimawandels sind auch in Berlin zu spüren. Deswegen kommt es darauf an, die klimaschädlichen Emissionen deutlich zu reduzieren. Parallel dazu müssen wir die Stadt gegen die Folgen des Klimawandels wappnen.“

Bereits Anfang Juli hat die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz den Bezirken kurzfristig 600.000 € aus dem Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK 2030) für die zusätzliche Wässerung von Bäumen und öffentlichen Grünflächen zur Verfügung gestellt. Im August wurde dieser Betrag um 300.000 € aufgestockt. Damit stehen den Bezirksämtern im Sommer 2018 insgesamt 900.000 € für die zusätzliche Wässerung des Stadtgrüns zur Verfügung.

Die konkrete Umsetzung erfolgt durch die zwölf Berliner Bezirksämter in eigener Regie, da diese für die Pflege und Unterhaltung der Straßenbäume und der öffentlichen Grünanlagen eigenverantwortlich zuständig sind. Die Wässerung konnte wahlweise durch die Berliner Wasserbetriebe, die Berliner Stadtreinigungsbetriebe, das Technische Hilfswerk oder die Feuerwehr erfolgen.

Damit auch in den kommenden Jahren nachhaltig sichergestellt werden kann, dass Straßenbäume und öffentliche Grünanlagen in Trockenperioden ausreichend mit Wasser versorgt sind, wird die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz in Abstimmung mit den Straßen- und Grünflächenämtern der Bezirke ein Konzept erstellen.

Während der Hitzewelle erfolgten zudem Aufrufe an die Berlinerinnen und Berliner, Bäume und Sträucher vor der eigenen Haustür zu gießen. Dafür warben der Regierende Bürgermeister, die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sowie Organisationen wie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Dieses freiwillige Engagement der Bürgerinnen und Bürger, das die Aktivitäten der Bezirke ergänzte, wird vom Berliner Senat sehr begrüßt.