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100 zusätzliche Stellen für Wohnungsbau und Stadtquartiere

Pressemitteilung vom 04.09.2018

Aus der Sitzung des Senats am 4. September 2018:

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, die Einrichtung von 100 zusätzlichen Stellen für die Beschleunigung des Wohnungsbaus und die Vorbereitung neuer Stadtquartiere beschlossen. Die zusätzlichen Stellen schaffen die notwendigen personellen Kapazitäten für die Umsetzung des ebenfalls heute im Senat beschlossenen Handlungsprogramms für die Beschleunigung des Wohnungsbaus.

Bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen werden insbesondere die Ressourcen zur Durchführung von Bebauungsplanverfahren, FNP-Änderungen, Ressortkoordinierung sowie im Bereich des Fachcontrollings, der Rechtsprüfung und Konfliktschlichtung sowie der Öffentlichkeitsarbeit ausgeweitet. Dafür wurden zusätzlich 40 Beschäftigungspositionen geschaffen.

Die Bezirksämter erhalten ebenfalls personelle Unterstützung. Hier sind insgesamt 35 neue Stellen zur Aufstellung und Begleitung von Bebauungsplanverfahren für Wohnungsbauvorhaben, für schnellere Genehmigungsverfahren sowie zur verbesserten Koordination zwischen Land und Bezirken vorgesehen.

Ein deutlicher Aufwuchs an Personalstellen ist auch für die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz mit 25 Stellen vorgesehen. Diese dienen der Beschleunigung von Planungen in den Bereichen Verkehr und Mobilität, Freiraum sowie Wasser- und Brückenbau.

Über darüber hinaus bestehenden Fach- und Koordinierungsbedarf wird der Senat gesondert beschließen.

Senatorin Lompscher: „Mit dem heutigen Beschluss zur Aufstockung der personellen Kapazitäten stellt der Senat die Weichen für die Beschleunigung des Wohnungsneubaus und die planerische Weiterentwicklung unserer Stadt. Nur durch eine gute personelle Untersetzung können wir unser ambitioniertes Handlungsprogramm tatsächlich umsetzen. Die zusätzlichen Kapazitäten schaffen die Grundlage für ein zügigeres Verwaltungshandeln und die engere Zusammenarbeit aller Ressorts. Integrierte Stadtentwicklung ist eine Gemeinschaftsaufgabe, sie kann nur in enger Abstimmung und unter Beteiligung aller Senatsressorts, Bezirke, Wohnungsbauträgern und der Stadtgesellschaft gelingen.“