Müller zu den heutigen Gesprächen mit Siemens

Pressemitteilung vom 08.08.2018

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Bei einem Treffen haben heute der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, der Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, Steffen Krach, Siemens-Vorstandsmitglied Cedrik Neike und der Leiter der Region Ost und der Niederlassung Berlin und Brandenburg, Dr. Frank Büchner über Investitionsmöglichkeiten in der Hauptstadt gesprochen. Der Regierende Bürgermeister hat sich über die Pläne von Siemens zur internationalen Ausschreibung für einen Innovations-Campus mit der Investitionshöhe von 500 bis 600 Millionen Euro informiert.

Beide Seiten haben in dem ausgesprochen konstruktiven Gespräch deutlich gemacht, dass sie ein gemeinsames Interesse an der Entwicklung des Standortes Berlin haben. Dabei wurde erläutert, dass die bestehenden Gespräche über den „Industrie- und Wissenschafts-Lab“ in keinem Zusammenhang mit dem deutlich weitergefassten Projekts „Innovations-Campus“ stehen. In weiteren Gesprächen wird jetzt zeitnah ausgelotet, welche Voraussetzungen und konkreten Schritte für eine Realisierung des „Innovations-Campus“ in Berlin notwendig wären.

Der Regierende Bürgermeister: „Wir konnten heute unsere bisherigen sehr konstruktiven Gespräche mit Siemens weiterführen. Dabei hat uns Siemens über seine weitergehenden Überlegungen zu einem Innovations-Campus in der Siemensstadt informiert. Mir ist dieses Projekt persönlich sehr wichtig und es ist für die Weiterentwicklung des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes Berlin von großer Bedeutung. Daher wird der Senat in den vereinbarten weiteren Gesprächen mit Siemens erörtern, welche Voraussetzungen nötig sind, um das Projekt nach Berlin zu holen. Das Treffen heute hat gezeigt, dass das von uns gemeinsam mit Siemens und Vertretern aus der Wissenschaft bisher entwickelte Konzept für einen Industrie- und Wissenschafts-Lab unabhängig vom größeren Innovations-Campus vorangetrieben wird. Ich bin überzeugt, dass Berlin der ideale Standort für ein solches Projekt ist. Es gibt gute Ideen und Ansätze, die eine hervorragende Ausgangsposition für weitere Schritte hin zu einer ‚Siemensstadt 2.0‘ darstellen.“