Müller zum Internationalen Museumstag 2018

Pressemitteilung vom 11.05.2018

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Bundesratspräsident und Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, spricht am Sonntag, 13. Mai 2018, um 13.00 Uhr ein Grußwort auf der Auftaktveranstaltung des Internationalen Museumstags in Deutschland (Wort-Bild-Termin; Gemäldegalerie am Kulturforum, Wandelhalle, Matthäikirchplatz, 10785 Berlin).

Bundesratspräsident Müller vorab: „Kultur ist in unserem föderalen Staat Ländersache, und dazu gehören nicht zuletzt unsere Museen. Im Zeitalter der Digitalisierung stehen auch die Museen vor neuen Herausforderungen. Längst geht es nicht mehr um die Vernetzung und Zusammenarbeit über die Ländergrenzen hinweg; dafür sorgt seit langem das überregionale Netzwerk des Deutschen Museumsbundes. Sondern es geht darum, mit den technischen Instrumenten des 21. Jahrhunderts auch neue Zielgruppen für Museen zu erschließen und auf neuen Wegen Sammlungen und ihre Bedeutung für Gegenwart und Zukunft erlebbar zu machen. Diese Perspektive drückt auch das Motto des 41. Internationalen Museumstages 2018 aus: ‚Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher‘.“

Der Regierende Bürgermeister weiter: „Die deutsche Hauptstadt verfügt über eine weltweit einzigartige Museumslandschaft. Mehr als 175 Häuser sind in seltener Dichte attraktive Anziehungspunkte für Gäste unserer Stadt, aber auch für die Berlinerinnen und Berliner. Der Senat arbeitet daran, mehr Bürgerinnen und Bürger u.a. durch den zeitweiligen Verzicht auf Eintrittsgelder an unseren Museen zu interessieren. Museen sind kulturelles Gedächtnis und zugleich Orte gesellschaftlicher Diskussion. Das zeigt auch das große nationale Projekt Humboldt-Forum, das im Herzen unserer Stadt entsteht. Die Museumsstadt Berlin dankt allen Beteiligten, die sich beim 41. Internationalen Museumstag einbringen, den Beschäftigten der vielen Museen in Berlin und in den übrigen Ländern der Bundesrepublik sowie vor allem den vielen Ehrenamtlichen, die vieles in der deutschen Museumslandschaft durch ihre freiwillig geleistete Arbeit und ihr Engagement möglich machen, was sonst nicht gelingen würde.“