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Müller zum 50. Jahrestag des Attentats auf Rudi Dutschke: “1968 hat die Bundesrepublik freier gemacht“

Pressemitteilung vom 10.04.2018

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hat anlässlich des fünfzigsten Jahrestages des Attentats auf Rudi Dutschke des Studentenführers gedacht.

Müller: „Vor fünfzig Jahren wurde die geteilte Stadt von der Nachricht des Attentats auf Rudi Dutschke erschüttert. Der Studentenführer erlitt durch den Anschlag auf dem Kurfürstendamm schwerste Kopfverletzungen, die 11 Jahre später sein Leben kosteten. Schwere Ausschreitungen in ganz Deutschland waren die Folge. Schon damals hat sich gezeigt, welche große Verantwortung auch die Medien für ein gesellschaftliches Klima tragen. Das gilt heute noch viel mehr.“

Weiter sagte der Regierende Bürgermeister: „ Auch wenn Teile der Studentenbewegung sich später radikalisiert haben, hin bis zum organisierten Terror der siebziger Jahre, so lässt sich doch im Rückblick auf 1968 festhalten, dass die Studentenproteste die Bundesrepublik insgesamt freier, toleranter und moderner gemacht haben. Das war auch ein Verdienst von Rudi Dutschke. Mit der Umbenennung eines Teils der Kochstraße in Rudi-Dutschke-Straße hat Berlin dieser historischen Persönlichkeit ein Denkmal gesetzt.“