Aktionsprogramm Handwerk 2018-2020 beschlossen

Pressemitteilung vom 20.03.2018

Aus der Sitzung des Senats am 20. März 2018:

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage der Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop, das neue Aktionsprogramm Handwerk 2018-2020 beschlossen.

Das Handwerk ist mit seinen leistungsfähigen Innungen ein bedeutender Partner und Innovationstreiber für den Wirtschaftsstandort Berlin. Die Stimmung im Berliner Handwerk ist gut. Mehr als 29.500 Handwerksbetriebe bieten in der Hauptstadt bei guter Auftragslage 180.000 Beschäftigten einen Arbeitsplatz. Für mehr als 9.300 Auszubildende sichert ein Ausbildungsplatz im Handwerk eine berufliche Perspektive.

Senatorin Pop: „Mit dem Aktionsprogramm Handwerk stärken wir den Wirtschaftsstandort Berlin nachhaltig und bieten unseren Handwerksbetrieben auch künftig ein sicheres Fundament. Wir unterstützen kleine und mittlere Unternehmen im Schwerpunktbereich Digitalisierung, bezogen auf Prozesse, Produkte und neue Geschäftsmodelle. ‚Alte‘ und ‚neue‘ Unternehmenstypen werden im Sinne der Transferidee zusammengeführt. Das wichtige Thema Fachkräftesicherung im Handwerk braucht politische Unterstützung, das fängt am besten schon in der Grundschule an.“

Mit dem Aktionsprogramm Handwerk 2018-2020 setzen der Senat und das Berliner Handwerk ihre intensive und erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Gemeinsam werden konkrete Maßnahmen umgesetzt, innovative Lösungen entwickelt und die für die Stadt so wichtigen Fachkräfte in den Blick genommen. Auch das Bild vom Handwerk als qualifizierter Arbeitgeber und Ausbilder soll in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen werden. Unter dem Motto „Handwerk für alle“ werden Handwerk und Inklusion einander näher gebracht.

Innovatives und nachhaltiges Handwerk, vielfältige Chancen und Zukunft im Handwerk – zu diesen Schwerpunkten wurden 33 konkrete Einzelmaßnahmen entwickelt, die in Kooperation zwischen dem Berliner Handwerk und dem Senat umgesetzt werden.

Das Aktionsprogramm ist unter gemeinsamer Federführung des Senats und der Handwerkskammer entstanden. Arbeitnehmervertreterinnen und -vertreter der Kammer sowie die Berliner Handwerksinnungen waren aktiv in den Prozess einbezogen.